Österreich: Änderungen zum Mail-Versand auch in Telematik-Systemen nötig
Handlungsbedarf besteht nur, wenn Hardware benutzt wird, die automatisch E-Mails verschickt und der Netzbetreiber der verwendeten SIM-Karten den E-Mail Versand umgestellt hat. Alle Anwender, die durch mobileObjects bereitgestellte SIM-Karten der Deutschen Telekom verwenden, sind nicht davon betroffen.
Betroffenen Kunden bietet die mobileObjects AG für folgende Geräte ein Softwareupdate an, um diese Umstellung umzusetzen.
| Gerät | Software Update (Version) | Bezugsquelle |
| Fleet PC | Windows Client 5.9.82 | Support mobileObjects |
| Fleet Screen | Windows Client 5.9.82 | Support mobileObjects |
| Bluetooth Dongle | mSM App 2.1.21 | Google Play |
Alte Teledrive Endgeräte mit Baujahr 2007 bis 2012 können nicht mehr durch ein Softwareupdate umgestellt werden.
Technischer Hintergrund und geänderte Vorgaben
Seit den Anfängen des Internets und des E-Mail-Versands wird mit SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) über den Port 25 zwischen Mailservern kommuniziert. Hier besteht die Möglichkeit, dass dieser Port zum Versand von Spam Mails missbraucht wird, wenn der Computer mit entsprechender Schadsoftware infiziert wird.
Die österreichische Regulierungsbehörde RTR hat deshalb die Netzbetreiber in Österreich aufgefordert für die Umsetzung der entsprechenden EU-Verordnung zu sorgen und den Port 25 zu sperren. (Quelle: mobileObjects AG)










