"FahrerApp2": Neues Modul für zaarc.next vereinfacht Kommunikation zwischen Disposition und Fahrpersonal
Der Softwareanbieter Zauner erweitert sein Tachodaten-Archivierungssystem zaarc.next um ein neues mobiles Modul: die FahrerApp2. Sie soll die direkte Kommunikation zwischen Fuhrparkleitung und Fahrenden erheblich vereinfachen und ist ab sofort verfügbar. Zentrale Routineaufgaben im Flottenmanagement lassen sich damit unterwegs erledigen, was nach Angaben des Herstellers Zeit spart und zur Prozessoptimierung beiträgt.
Bislang war die Kommunikation zwischen Disposition und Fahrpersonal oft aufwendig: persönliches Erscheinen beim Fuhrparkleitenden oder das Ausfüllen von Papierformularen gehörten vielerorts zum Alltag. Die neue App soll Fahrende von solchen zeitraubenden Tätigkeiten entlasten und einen direkten, mobilen Zugang zu den wichtigsten Verwaltungsvorgängen schaffen.
Kernfunktionen für den Fuhrparkalltag
Die FahrerApp2 erscheint als zusätzliches Modul innerhalb von zaarc.next, von wo aus auch die Aktivierung erfolgt. Über eine überarbeitete Bedienoberfläche erhalten Nutzende Zugriff auf vier Funktionen, die im gewerblichen Fuhrparkbetrieb inzwischen als unverzichtbar gelten. Dazu zählt die gesetzlich vorgeschriebene Kontrolle der Führerscheine per RFID-Tag. Hinzu kommt der Abgleich möglicher Verstöße über eine Fahrerbrief-Funktion sowie ein individuelles Terminmanagement, das relevante Pflichttermine wie Führerscheinchecks, die Überwachung der Fahrerqualifikation oder anstehende Schulungen im Blick behält. Ergänzt wird das Angebot durch eine digitale Zeiterfassung inklusive Arbeitszeitnachweisen und der Möglichkeit, zusätzliche Schichten nachträglich zu erfassen. Einsehen, prüfen, abfragen, bestätigen und unterzeichnen lässt sich all das nun von unterwegs aus.
Plattformübergreifende Lösung für Smartphones
Die App richtet sich sowohl an Disponierende als auch an Fahrende und soll beide Seiten von wiederkehrenden administrativen Aufgaben entlasten. Fahrende können relevante Daten direkt auf ihrem Smartphone einsehen und Anfragen unmittelbar beantworten, unabhängig davon, ob ein iPhone oder ein Android-Gerät verwendet wird. Die Anwendung steht im App Store und bei Google Play zum Download bereit. Die Bedienoberfläche lässt sich zudem an zahlreiche Sprachen anpassen, darunter auch Arabisch, und ist bewusst einfach gehalten, sodass laut Hersteller keine gesonderte Schulung notwendig ist. Damit alle Beteiligten stets denselben Informationsstand haben, werden sämtliche Einträge und Änderungen rund um die Uhr automatisch mit dem Datenbestand von zaarc.next synchronisiert.
Rechtlicher Rahmen ohne App-Pflicht
Fuhrparkbetreibende sind gesetzlich verpflichtet, die Fahrerlaubnis ihres Personals regelmäßig in einem dokumentierbaren Verfahren zu überprüfen. Verantwortlich dafür ist das Unternehmen selbst, das zugleich sicherstellen muss, dass die Datenverarbeitung zweckgebunden bleibt und sich auf den eigentlichen Prüfprozess im Fuhrpark beschränkt. Die FahrerApp2 überführt diesen Führerscheincheck ebenso wie die Fahrerbrief-Abfrage, die Zeiterfassung und das Terminmanagement in standardisierte, dokumentierte Abläufe. Eine gesetzliche Pflicht zum Einsatz einer solchen App besteht zwar nicht, als digitales Zusatzwerkzeug zu zaarc.next beschleunigt sie diese Prozesse jedoch deutlich.
Da Zauner neben telematischen Fuhrparkmanagement-Systemen auch Behördensoftware entwickelt, verfügt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge über detailliertes Wissen zu Tachodaten-Prozessen sowie zu den Abläufen der Aufsichtsbehörden. Dieses Know-how fließe kontinuierlich in neue Module ein, sodass Anwendende auf rechtlich abgesichertem Terrain unterwegs seien. Quelle: Zauner









