Zertifizierungsstelle GMO GlobalSign unterstützt neue EU-Richtlinien für elektronische Rechnungen

Leuven (BEL), 22.05.2019.

GMO GlobalSign, eine globale Zertifizierungsstelle (CA) und Anbieter von Identity- und Sicherheitslösungen für das Internet of Things (IoT) unterstützt mit seinem Digital Signing Service (DSS) die Richtlinie 2014/55/EU. Hier handelt es sich um eine neue Richtlinie der europäischen Union für elektronische Rechnungen. 

Grafik: Pixabay

Die Richtlinie legt einen allgemeingültigen Standard für elektronische Rechnungen fest, der Komplexität reduzieren und rechtliche Ungewissheit beseitigen soll. Zudem erleichtert die Richtlinie grenzüberschreitende Handelsbeziehungen. Um die neue, seit dem 18. April 2019 gültige Richtlinie zu erfüllen, müssen alle öffentlichen Auftraggeber der EU elektronische Rechnungen annehmen und verarbeiten können.

In Europa wurde schon mit der EU-Richtlinie 2006/112/EC für Mehrwertsteuer (MwSt) festgelegt, dass die „Ursprungsauthentizität“ (d.h. die Identität des Rechnungsstellers) und die „Integrität des Inhalts“ (d.h. der Inhalt der Rechnung ist seit Erstellung nicht geändert worden) von elektronischen Rechnungen garantiert sein muss. Die Richtlinie schreibt vor, dass alle für Mehrwertsteuer registrierten Stellen diese Anforderungen erfüllen müssen, um konform zu sein. Als Methode werden in der „MwSt-Richtlinie“ fortgeschrittene elektronische Signaturen genannt. Fortgeschrittene elektronische Signaturen beweisen die Authentizität und Integrität des Inhalts, indem sie den Absender der Rechnung eindeutig identifizieren, und sie erstellen ein fälschungssicheres Siegel für den Inhalt der Rechnung. Nachträglich, also nach dem Anbringen der Signatur, vorgenommene Änderungen werden als solche erkannt.

Lila Kee, General Manager Americas, GlobalSign: „DSS bietet die Durchlaufleistung, Verfügbarkeit und Fehlertoleranz, die beim Erstellen großer Mengen von elektronischen Rechnungen benötigt werden. Dadurch sind wir in der Lage, den neuen Anforderungen in der EU auf einfache Art und Weise gerecht zu werden. DSS erleichtert es zudem fortgeschrittene elektronische Signaturen direkt in bestehende Workflows für elektronische Rechnungsstellung einzubinden. Erhebliche Entwicklungszeiten, PKI-Expertenwissen, Hardwareinvestitionen oder dauerhafte Verwaltungsaufwendungen sind nicht nötig beziehungsweise entfallen“. Weltweit tätige Unternehmen müssen mit Blick in die Zukunft planen. Das heißt, sie müssen sich über ihre derzeitigen Rechnungsstandards Gedanken machen, um zukünftige Anforderungen grenzüberschreitender Standards in Europa zu erfüllen.“ Quelle: GMO GlobalSign

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