Stäubli präsentiert Robotics Suite 2013

Bayreuth, 30.08.2013.

Mit der neuen Stäubli Robotics Suite 2013 lassen sich Roboterapplikationen, laut Hersteller, schneller realisieren, die Programmierung wird einfacher und die Fernwartung komfortabler. Das auf Windows-basierende Softwaretool mit den beiden Modulen Development Studio und Maintenance Studio macht die Auslegung von Roboterzellen, die Inbetriebnahme und den Betrieb der Anlagen effizienter.

Bei der Weiterentwicklung des Softwarepakets standen neben Erweiterungen der Funktionalitäten insbesondere Aspekte wie Anwenderfreundlichkeit und einfache, intuitive Bedienung im Fokus. Diese Entwicklungsziele konnten, laut Hersteller, mit der aktuellen Version der Robotics Suite umgesetzt werden und zwar für alle Anwendergruppen: Anlagenbetreiber, Systemintegratoren und Maschinenhersteller. Stäubli Robotics setzt in Sachen Programmierung auf ein Drei-Stufen-Konzept, das auf die unterschiedlichen Kundenanforderungen maßgeschneidert ist.

Robotikerfahrene Anwender vertrauen bei der Programmierung auf VAL3. Die Stäubli Hochsprache erlaubt eine effiziente Programmierung der Roboter. Endanwender ohne VAL3-Erfahrung nutzen die branchenspezifischen VAL-Produkte, die eine schnelle und einfache Programmierung der Roboter ohne Spezialkenntnisse ermöglichen. Maschinenherstellern bietet Stäubli mit der Echtzeit-Schnittstelle uniVal Drive die Möglichkeit, Roboter über die Steuerung ihrer Maschinen zu betreiben.

Die Stäubli Robotics Suite 2013 bietet eine neue Menüführung, bei der auf einem Fenster alle verfügbaren Funktionen sichtbar sind.

Das "Development Studio" Modul beinhaltet wichtige Funktionen wie Filetransfer zwischen PC und Robotersteuerung, automatische oder manuelle Backups, Visualisierung der Roboter in ihrer 3D-Umgebung, Erstellung, Ausführung oder Modifikation von VAL3-Programmen. Darüber hinaus beinhaltet es Funktionalitäten wie 3D-Ansicht innerhalb der Programmiertools, online-Debugging, auto completion sowie weitere Funktionen. 

CAD-Daten können in den gängigsten Formaten (STEP, IGES, STL, VRML) importiert werden. Ein integriertes Kollisionserkennungssystem sorgt für Sicherheit bei der Anlagenkonzeption. Die Vielzahl an Verbesserungen und neuen Funktionen führt bei der Auslegung von Roboterapplikationen zu Verkürzung der Entwicklungszeit.

Das zweite SRS-Modul "Maintenance Studio" dient der Fernwartung der Roboter und überzeugt mit erweiterten Funktionalitäten in der Diagnose. Es erlaubt den ferngesteuerten Zugriff auf den Robotercontroller samt 3D-Visualisierung. Damit lassen sich Roboter komplett über den Fern-PC bedienen, wobei jede Operation parallel auf dem Programmierhandgerät angezeigt wird.

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