Management mobiler Assets bei der EADS Elbe Flugzeugwerke GmbH

Hamburg, 29.05.2012.

Wer bei der Arbeit schon einmal nach dringend benötigtem Material oder Werkzeug suchen musste, weiß: Das kostet Zeit und Nerven. Wenn die „Werkstatt“ aber gleich mehrere fußballplatzgroße Hallen umfasst, wie im Fall der EADS Elbe Flugzeugwerke in Dresden, kann die Suche nach den Arbeitsgeräten sogar noch einmal deutlich aufwendiger werden. 

Deshalb setzt das EADS-Tochterunternehmen und Kompetenzzentrum für die Airbus-Frachter-Umrüstung auf eine webbasierte Softwarelösung, die zusammen mit einem Funksystem die Ortung und Verwaltung der Geräte übernimmt.
 
Seit 1996 rüsten die EADS Elbe Flugzeugwerke (EADS EFW) die Airbus-Typen A300 und A310 von Passagier- zu Frachtmaschinen um. Für den Umbau benötigen die Mitarbeiter unterschiedliche Hilfsmittel wie Hebebühnen, Stützen und Kräne. Da diese Arbeitsgeräte nur in begrenzter Anzahl vorhanden sind, werden sie je nach Bedarf im gesamten Betriebsgelände bewegt. Die gewaltige Fläche des Werkes macht es schwierig, selbst die zum Teil sehr massiven Geräte schnell zu finden.
 
Um die zeitaufwendige Suche nach den benötigten Arbeitsmitteln zu beschleunigen und damit  deren Verfügbarkeit genauso zu erhöhen wie die Motivation der Mitarbeiter, setzt EADS EFW nun die Assetmanagement-Lösung Geqoo Boxes des Dresdner Software-Spezialisten ubigrate ein. Die webbasierte Software ist flexibel einsetzbar und kann neben Behältern auch andere mobile Ressourcen wie Transportgestelle, Werkzeuge und Anschlagmittel verwalten.
  
Über  Geqoo Boxes wird das System online bedient und verwaltet. Mittels einer intuitiv zu bedienenden Web-Oberfläche können berechtigte Mitarbeiter von jedem internetfähigen PC-Arbeitsplatz aus die aktuellen Standorte der Assets ermitteln. Wird ein Gerät gesucht, kann dies über die Eingabe  in einer Suchmaske  sofort mit seiner aktuellen Position auf einer Karte des Werksgeländes angezeigt werden. Dabei kann das System auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen den Suchbereich sinnvoll eingrenzen, z. B. wenn große Metallobjekte die Funksignale absorbieren. Selbst Objekte, die sich im Moment der Suche nicht im Empfangsbereich einer der Stationen befinden, werden annähernd lokalisiert, da die Software die jeweils letzte empfangene Position der Objekte speichert. Auf diese Weise lassen sich Bewegungsveränderungen auch automatisch verfolgen.

zurück TOP