Hälfte der Bevölkerung nutzt smarte Geräte für Haustiere

Berlin, 23.10.2026.

Wo ist der Hund, hat der Hamster genug getrunken und ist der Futternapf noch voll? Die Menschen entdecken derzeit smarte Tools fürs Tier. Aktuell nutzt fast ein Drittel der Besitzerinnen und Besitzer von Haustieren (32 Prozent) mindestens ein smartes Gerät für ihr Tier. 

Grafik zur Bitkom-Studie. Bild: Bitkom

Mehr als die Hälfte (57 Prozent) ist dabei der Auffassung, dass smarte Geräte den Alltag mit Haustieren erleichtern. Fast 4 von 10 (39 Prozent) finden, dass es solche Geräte leichter machen, das Tier im Bedarfsfall auch mal allein zu lassen. Knapp ein Drittel (31 Prozent) ist zudem der Meinung, sie könnten damit Gesundheit und Wohlbefinden ihrer Tiere besser im Blick behalten. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Personen in Deutschland, darunter 436 Haustierbesitzerinnen und -besitzer.

Am weitesten verbreitet sind GPS-Tracker: 13 Prozent nutzen sie bereits. Intelligente Trinksysteme kommen bei 12 Prozent zum Einsatz, smarte Spielzeuge bei 9 Prozent. Eine smarte Haustierklappe nutzen 6 Prozent, 5 Prozent überwachen ihr Tier per Kamera. Smarte Fütterungssysteme kommen bei 4 Prozent zum Einsatz, selbstreinigende Tierklos bei 3 Prozent. „Smarte Geräte gibt es auf nahezu jedem Bauernhof und jetzt ziehen sie auch in die Privathaushalte ein“, sagt Dr. Sebastian Klöß, Bitkom-Experte für Smart Technologies.

Das Interesse an diesen Technologien ist groß. Jeweils gut ein Viertel (26 Prozent) kann sich vorstellen, einen GPS-Tracker oder ein intelligentes Trinksystem zu nutzen. Bei selbstreinigenden Tierklos sind es 28 Prozent. Eine smarte Haustierklappe kommt für 23 Prozent infrage, smartes Spielzeug für 18 Prozent. Ein smartes Fütterungssystem können sich weitere 11 Prozent vorstellen, eine Kamera zur Haustierüberwachung 6 Prozent.

Gleichzeitig gibt es auch Vorbehalte: 63 Prozent der Haustierbesitzerinnen und -besitzer finden es falsch, die Pflege von Haustieren zu automatisieren. 56 Prozent sind der Ansicht, dass durch smarte Geräte die Nähe zwischen Mensch und Haustier verloren geht. „Smarte Technik kann die persönliche Fürsorge ergänzen, aber nicht ersetzen“, so Klöß. „Sie erleichtert Routineaufgaben und gibt zusätzliche Sicherheit – aber die Verantwortung bleibt natürlich beim Menschen.“

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1006 Personen ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt, darunter 436 Haustierbesitzerinnen und -besitzer. Die Gesamtumfrage ist repräsentativ. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 28 bis KW 32 2026 statt. Die Fragestellungen lauteten: „Welche der folgenden Geräte nutzen Sie bereits bzw. können Sie sich vorstellen, zu nutzen?“ und „Welche der folgenden Aussagen treffen auf Sie oder Ihrer Meinung nach zu bzw. nicht zu?“Quelle: Bitkom

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