Schweizer Biogroßhändler führt robotergestützte Intralogistik ein

Buchs, 11.01.2021.

Die Bio Partner Schweiz AG, ein Dienstleister und Großhändler im Biomarkt Schweiz, setzt auf Roboter-Logistik, um die Effizienz im Grosslager zu optimieren. Die Swisslog AG konzipierte die Anlage und verdoppelte die Leistung.

Die Bio Partner Schweiz AG setzt nun Lagerroboter ein. Bild: Swisslog AG

Mit einem Vollsortiment von mehr als 10.000 Produkten in einem Lager von 12.200 m2 und bei 25.000 Boxen im automatisierten Kompaktlager beliefert Bio Partner vom Standort in Seon Geschäftskunden des Biofachhandels sowie des übrigen Detailhandels und der Gastronomie.

Durch den Zusammenschluss mit Somona GmbH stiess der Lager-Standort in Seon an seine Leistungs- und Kapazitätsgrenzen, was mit dem automatisierten Lagersystem AutoStore behoben werden konnte. „Unternehmen mit grossen Lagern müssen permanent an der Effizienzsteigerung arbeiten und unsere Robotersysteme arbeiten fehlerfrei rund um die Uhr“, sagt Swisslog CEO, Dr. Christian Baur. Ziel dieser neuen Anlage von Swisslog ist es, die Lagerung und Kommissionierung des Trockensortiments zu automatisieren und volumentechnisch zu komprimieren.

Die neue AutoStore Anlage bei Bio Partner verfügt heute über 44 Roboter, die 25.000 Behälter und mindestens 6.000 Produkte komplett autonom bewältigen können. „Die Hightech Roboter schaffen pro Stunde ein Volumen von 900 Behältern und je nach Entwicklung, ist diese Anlage noch stark ausbaubar“, so Swisslog CEO, Dr. Baur. Die Bestellungen werden automatisch an die AutoStore-Anlage übermittelt und abgestimmt mit Parallelprozessen bearbeitet, was bei grossen Lagern ein entscheidender Vorteil ist. Dadurch können höhere Volumen in kürzerer Zeit bereitgestellt werden. Fehler bei der Kommissionierung kosten Zeit, Geld und Roboter machen keine Fehler, sofern die Hardware mit der Software perfekt zusammenpasst. Bio Partner setzt auf die modulare Lagerverwaltungssoftware SynQ von Swisslog, um die Lager- und Kommissionierprozesse datenbasiert zu orchestrieren. Quelle: Swisslog AG

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