Neue Lösungen für das automatisierte Laden am Elektro-Konzeptfahrzeug "microSNAP" demonstriert

Der Schweizer Autovisionär Frank M. Rinderknecht (rechts) mit Detlef Sieverdingbeck, Zentralbereichsleiter Publizistik und Kommunikation bei der HARTING Technologiegruppe, mit der HARTING Ladetechnik am „microSNAP“ auf dem Autosalon in Genf. Bild: HARTING Stiftung & Co. KG

Espelkamp/Genf, 05.03.2019.

Auf dem Genfer Autosalon wird der „microSNAP“ vorgestellt, die neueste Fahrzeugstudie des Schweizer Autovisionärs Frank M. Rinderknecht – und die HARTING Technologiegruppe ist erneut mit dabei. HARTING zeigt dort Elemente der Infrastruktur für automatisiertes Laden. Damit baut HARTING die E-Mobility-Infrastruktur konsequent weiter aus. 

Die Fahrzeugstudie "microSNAP". Bild: Rinspeed

Der Durchbruch der E-Mobilität hängt ganz entscheidend von der Dauer des Ladevorgangs und der benutzerfreundlichen Ladeinfrastruktur ab. Lange Ladezeiten und unhandliche, schwere Steckverbinder schrecken Autobesitzer ab, auf ein E-Fahrzeug umzusteigen. Die Schnellladetechnologie mit dem DC Ladestecker (Combo) ist Voraussetzung dafür, dass zukünftig Fahrzeuge nicht in Stunden, sondern in einigen Minuten mit ausreichender Leistung versorgt werden. Ebenso werden automatische Lade-Lösungen an Bedeutung gewinnen, da das Handling der größeren Ladeinfrastruktursysteme schwieriger ist, und zudem der Platzbedarf zum Laden in Parkhäusern, auf Flottenparkplätzen oder in Garagen dafür kaum existiert.

Vor allem für E-Fahrzeuge regionaler Transport- und Logistikunternehmen wird eine schnelle DC Ladung unabdingbar werden, um die zukünftig geforderten Lieferzeiten und Flottenverfügbarkeiten einzuhalten. Weil der Onlinehandel boomt und auch den Fresh-Food-Bereich inzwischen einbezieht, glaubt Frank M. Rinderknecht an kleine autonome Fahrzeuge, die ohne Umwege ihre Waren ‚just in time’ zum Kunden bringen. Diese Fahrzeuge müssen daher innerhalb kürzester Zeit wieder aufgeladen werden. „Optimal ist hier beispielsweise eine Ladungssituation, die abläuft, während der E-Transporter gleichzeitig mit Paketen und anderem Material beladen wird“, sagt Frank M. Rinderknecht.

HARTING zeigt auf, welche Elemente eine solche automatische Ladelösung benötigt: Eine Robotik-gestützte Führung bringt den DC-Combo-2-Steckverbinder optimal an die Ladesteckdose des Fahrzeugs heran. Nach dem Ladevorgang zieht der Roboter den Steckverbinder samt Kabel wieder ab und das Fahrzeug ist nach kurzer Zeit wieder einsatzbereit. Die Bereitstellung der leistungsstarken DC Versorgung ist optimal an den Ladeassistenten angepasst. Von der kurzen Ladezeit profitiert der Flottenbetreiber – und damit letztlich der Kunde, der beliefert wird.

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen HARTING und Rinspeed

Seit 2016 arbeiten Rinspeed und HARTING erfolgreich zusammen: Die MICA®, mit der HARTING auf der HANNOVER MESSE im April 2016 den renommierten HERMES AWARD gewann, wurde in das Fahrzeug „Etos“ zur unabhängigen Emissions- und Zustandsüberwachung eingebaut. 2017 unterstützte HARTING mit einer weiteren Komponente aus dem evolutionären MICA-Ökosystem, der miniMICA, den Rinspeed-Wagen „Oasis“. 2018 stellte HARTING für den „SNAP“ die Schnellladetechnik bereit. Quelle: HARTING Stiftung & Co. KG

 

 

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