Neue Initiative soll den Schienengüterverkehr vorantreiben
Ziel des Austauschs der sogenannten Schienencoaches und der Verantwortlichen für Schienengüterverkehr ist es, gemeinsam mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Dazu wollen sich die Mitglieder gegenseitig unterstützen und die innerhalb des Netzwerks bereits vorhandene Expertise gemeinsam nutzen. Durch einen gemeinsamen Auftritt des Netzwerkes erhoffen sie sich eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Schiene zu erreichen.
Rouven Kötter (SPD), Erster Beigeordneter des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, ist sich sicher: „Die Herausforderungen für mehr Transport auf der Schiene sind in vielen Regionen vergleichbar. Daher müssen wir nicht das Rad mehrfach in Deutschland neu erfinden, sondern können voneinander lernen.“
Die Idee des Schienencoaches nahm 2008 im österreichischen Bundesland Salzburg ihren Anfang und setzte sich dann in Deutschland fort. Der Regionalverband FrankfurtRheinMain hat seit 2020 einen Regionalen Schienencoach: Michael Roggenkamp berät seither Kommunen und Unternehmen zu vielfältigen Fragen rund um den Schienenverkehr. Aber auch in anderen Bundesländern und Regionen gibt es mittlerweile Schienencoaches. Den gemeinsamen Erfahrungsaustausch möchten die beteiligten Institutionen nutzen, um die strategische Entwicklung der jeweiligen regionalen Schieneninfrastruktur gemeinsam mit den Kommunen und der Industrie vor Ort voranzutreiben.
Das Netzwerk freut sich auf weitere Institutionen, die sich beim Thema Schienengüterverkehr engagieren möchten. Quelle: LKZ Prien GmbH






