Mit vernetzter Haussteuerung Immobilien nachhaltig aufwerten

Bruneck (BZ), 29.04.2019.

Wer ein Haus baut oder renoviert, plant immer langfristig. Ein Haus, eine Wohnung muss langlebig sein, sollte am besten mehrere Generationen überdauern. Wenn wir schon für die Zukunft bauen, bringt es wenig, wenn wir es mit einer Technik ausstatten, die heute schon veraltet ist.

Der myGEKKO Slide2 als zentrales Bedienelement der intelligenten Haussteuerung. Bild: myGEKKO - Ekon GmbH

Flexibel dank intelligenter Gebäudeinstallation

Wie aber schaut eine moderne Haustechnik aus? „Gebäudetechnik umfasst den gesamten Installationsbereich eines Hauses und dieser muss ebenso sorgfältig geplant werden, wie das Gebäude an sich. Wenn wir von einer langlebigen Technik sprechen, die nicht morgen schon veraltet ist, dann muss sie intelligent sein, also lernfähig, um den Veränderungen der Zeit gewachsen zu sein. Ich rate deshalb jedem Bauherren, die Chance zu nutzen und auf eine intelligente Gebäudesteuerung zu setzen, um auch in Zukunft nichts an Wohnkomfort, Sicherheit oder Effizienz einzubüßen“, rät Hartwig Weidacher, Geschäftsführer der Ekon Gmbh | myGEKKO.

Schritt für Schritt zum vernetzten Wohnen

Eine Steckdose in jeder Zimmerecke, ein Zweifachlichtschalter und mindestens ein Rolloschalter neben jeder Tür. Das war Elektroplanung von einst. Heute bieten flexible Installationssysteme Lösungen für jede Art der vernetzten Elektrotechnik an. Je nach individuellem Bedarf an Steuerungsmöglichkeit kann der Techniker Komplettlösungen realisieren, die optimal aufeinander abgestimmt sind.

Eine optimale Verkabelungsart ist abhängig von den Bedingungen des Hauses und der Bewohner. Ein offenes System, das den Nutzer in keine Abhängigkeiten von Produkten und Unternehmen bringt. Die Unabhängigkeit von Programmierstandards und Verkabelungsart bietet die beste Voraussetzung, dass das Haus und die Technik sich mit den Bewohnern verändern können. Somit sind für jeden Lebensabschnitt alle Optionen für sich ändernde Bedürfnisse offen.

Bei einer intelligenten Gebäudeinstallation greifen verschiedene Komponenten der Haustechnik ineinander. Angefangen von sicheren Fenstersystemen über moderne Türkommunikation bis hin zu effizient gesteuerter Heiztechnik und individuellem Lichtmanagement. Abends nach Hause kommen, und die Tür mittels Fingerprint öffnen, gleichzeitig schaltet sich die Alarmanlage aus, die Beleuchtung geht an, die Heizung hat die Räume bereits wohlig vortemperiert und die Lieblingsmusik spielt im Hintergrund. Das Haus weiß von selbst, was es zu tun hat und sorgt dafür, dass die Bewohner sich rundum wohlfühlen. Dies ermöglicht ein marken-, gewerks- und raumübergreifendes Steuerungskonzept.

Wie kann ein intelligent vernetztes Haus aussehen?

Beispiel Rollläden: In einem Einfamilienhaus sind durchschnittlich an die 16 Rollos eingebaut. Wenn man nur davon ausgeht, dass man in der Früh die Rollos öffnet und sie am Abend wieder schließt, sind das bereits 32 Handgriffe täglich, 11.680 jährlich. Und wie oft wünscht man sich, dass Rollos oder Raffstores in der Früh geschlossen hätten, wenn plötzlich zu Mittag ein heftiges Gewitter niedergeht und man nicht zu Hause ist. Ein intelligent vernetztes Zuhause kann diese Arbeit übernehmen – über ein zentrales Steuerungsgerät, dass zeit- oder witterungsabhängig reagiert.

Intelligent vernetzt bedeutet nicht nur mehr Komfort, sondern auch mehr Sicherheit und mehr Effizienz. Durch die Vernetzung der einzelnen Gewerke wie Heizung, Beleuchtung oder Alarm ergeben sich für die Bewohner enorme Mehrwerte. Mithilfe eines ausgeklügelten Energiemanagements sind alle Gewerke und Geräte im Haus optimal aufeinander abgestimmt, sodass Energie richtig eingesetzt wird und nicht verloren geht.

So kann eine flexible Haustechnik an technologische Neuerungen angepasst werden, allen zukünftigen Anforderungen entsprechen und über Jahrzehnte funktionieren. Quelle: Ekon GmbH

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