Mercedes-Benz Fürth optimiert die Lagerprozesse mit der Industrial Smart Watch von NIMMSTA

München, 16.07.2024.

Das Logistikzentrum Fürth von Mercedes-Benz hat sich mit der Einführung der Industrial Smart Watch von NIMMSTA neue Maßstäbe für High-Performance-Picking gesetzt. Mit der Ambition, die Prozesseffizienz zu erhöhen und die Hände der Mitarbeitenden während des Kommissionierens zu befreien, hat die NIMMSTA Technologie diesen Zielsetzungen Glanz verliehen. Täglich kommissionieren allein im Kleinteilelager (KTL) 44 Mitarbeitende auf drei Ebenen verteilt und mit über 80.000 Lagerplätze an dem Standort. Zwei Drittel der Ausbringungsmenge wird allein im KTL abgewickelt. Bis zu 35.000 Bestellungen kommen jeden Tag von insgesamt 550 Kunden, zum Teil mit prioritären Eilaufträgen.

Die Behälter auf dem Kommissionierwagen werden vorgerüstet, da im Multiorder-Verfahren kommissioniert wird. Bild: NIMMSTA

Externer Anwenderbericht: Dieser Anwenderbericht stammt von der NIMMSTA GmbH und zählt nicht zu den unabhängig recherchierten Anwenderberichten der Mediengruppe Telematik-Markt.de. Für die Korrektheit aller Inhalte sind die Anbieter verantwortlich.

 

Die Einführung der Smart Watches im Januar 2022 markiert einen signifikanten Schritt in Richtung Prozessoptimierung und hat das Arbeiten vereinfacht: die Hände bleiben frei, Prozesse sind schneller, die Interaktion mit dem Lagerverwaltungssystem ist direkt und präzise.

„Eine Welle der Begeisterung kam auf, als die Smart Watches in der Testphase von jeweils fünf Personen getestet wurden. Die positive Rückmeldung verbreitete sich wie ein Lauffeuer, sodass schnell jeder Mitarbeiter im KTL und im Mittelteilelager mit einer NIMMSTA Watch ausgerüstet war“, sagt Martin Schmidt, Ablaufsteuerung Mercedes-Benz

Fehler reduzieren

Im Zuge des Multiorder-Pickings kommissioniert das Logistikpersonal bei Mercedes-Benz stets fünf Aufträge zeitgleich, was die Produktivität erheblich steigert. Im ersten Schritt werden dabei die Behälter von A-E vorgerüstet, das heißt Behälter A und der entsprechende Code werden verheiratet. Danach erhält der Mitarbeiter auf der Smart Watch die Informationen zum Lagerplatz, der Entnahmemenge und in welchem Behälter die Artikel kommissioniert werden sollen. Um die Genauigkeit zu maximieren, erscheint auf der Smart Watch bei einem Fehlscan eine Fehlermeldung auf dem Display. Diese muss anschließend entweder über das Touch Display oder über den Trigger bestätigt werden.

Zusätzliches akustisches und visuelles Feedback hilft dabei, die Aufmerksamkeit des Mitarbeiters unmittelbar auf den Fehler zu lenken. Dieser mehrstufige Feedback- Prozess minimiert Fehlgriffe und erhöht die Präzision des Kommissionierens.

Nulldurchgang

Sollte laut System ein Lagerfach nach der Entnahme leer sein, erscheint diese Information auf dem Display der Smart Watch mit zwei Optionen: „Bestätigen“ oder „Korrigieren“. Die Mitarbeitenden können direkt am Handrücken bestätigen, dass diese Information richtig ist, wodurch das Fach später aufgefüllt wird oder wenn im Lagerfach dennoch Ware liegt, kann eine Korrektur über ein Ziffernblock mit der richtigen Menge vorgenommen werden.

Zu wenig Bestand

In Fällen, in denen der Bestand für einen Kommissionierauftrag unzureichend ist, erlaubt die Smart Watch dem Mitarbeitenden eine direkte Eingabe der richtigen Menge. Über den Funktionsbutton „F2“ wird dafür ein Ziffernblock geöffnet. Das kann bedeuten, dass der Bestand für eine Teillieferung markiert wird oder dass eine Nachbestellung initiiert wird. Durch diese direkte Interaktion werden Verzögerungen vermieden und der Workflow wird trotz Bestandsengpässen aufrechterhalten.

Mehr Prozesseffizienz

Die Smart Watch ermöglicht den Mitarbeitenden nicht nur effizientes Kommissionieren, sondern unterstützt auch bei Wareneingängen und Umlagerungsaufträgen. Der Mitarbeiter erledigt während der Kommissionierungsaufträge immer wieder einen Wareneingang bzw. eine Einlagerung. Dabei wird vom LVS ein leeres Lagerfach vorgegeben und anschließend wird der Lagerplatz mit der Ware verheiratet.

Die Freiheit der Hände und die Performance der NIMMSTA Smart Watch haben sich schnell als unentbehrlich herausgestellt. Selbst schwer lesbare Barcodes sind kein Problem mehr, was von den Mitarbeitenden als signifikanter Zeitgewinn wahrgenommen wird. Martin Schmidt, Ablaufsteuerer, betont, dass seit der Umstellung auf NIMMSTA alle Prozesse reibungsloser und effizienter laufen.

Die anfängliche Zurückhaltung gegenüber der Einführung eines neuen Produkts wich rasch einer wahren Begeisterungswelle, als die Smart Watches zuerst in kleinen Testgruppen eingeführt wurden. Die positive Resonanz breitete sich schnell aus, und bald war jeder Mitarbeiter im KTL und im Mittelteilelager mit einer eigenen Smart Watch ausgestattet.

Weitere Standorte

Der Erfolg dieser Technologie ist nicht nur auf Fürth beschränkt. Die Smart Watch findet ebenfalls Einsatz in den Logistikzentren Köln, Hannover, Mainz und Reutlingen, wo sie zu signifikanten Verbesserungen in den Kommissionier-, Wareingangs- und Umlagerungsprozessen geführt hat. Der Einsatz von NIMMSTA bei Mercedes-Benz ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie fortschrittliche Technologien ganze Bereiche transformieren können. Durch stetige Verbesserungen und Anpassungen an die Bedürfnisse eines modernen Logistikzentrums bestätigt Mercedes-Benz nicht nur seine Führungsposition am Markt, sondern ebnet auch den Weg in eine intelligentere, effizientere Zukunft. Quelle: NIMMSTA GmbH

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