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Erkenntnisse der Corona-Krise für einen fairen Wettbewerb in der KEP-Branche nutzen

Berlin, 17.04.2020.

Die Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) befördern ca. 12 Mio. Pakete pro Tag, was sich jährlich auf über 3,6 Mrd. Sendungen in Deutschland summiert. Bis zur Übergabe an den Empfänger durchlaufen die Pakete ein leistungsfähiges Logistik-Netzwerk. Es zeigt sich auch in der gegenwärtigen Herausforderung durch das Coronavirus: Die Paketbranche ist krisenfest und innovativ. 

Der BIEK regt an, aus den Erfahrungen in der Corona-Krise sowohl technologisch als auch rechtlich für die Zukunft zu lernen.Bild: Heuvel/unsplash

Die Mitglieder des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik (BIEK), allesamt bundesweit tätige Paket- und Kurierdienstleister, haben in kurzer Zeit mit praktischen und ideenreichen Techniken die kontaktlose Übergabe und Quittierung der Sendungen eingeführt. Das breite Angebot differenzierter Zustelloptionen neben der Haustürzustellung wird zunehmend nachgefragt. Vereinbarte Ablageorte, Zeitfenster und Wunschzustelltage werden, ebenso wie die Zustellung an Paketshops und Paketstationen, gerne angenommen.

Wichtig ist es, die Erfahrungen in zukünftige Services und in die Gestaltung eines passenden Rechtsrahmens fließen zu lassen. Angefangen von wettbewerbsorientierten Regelungen durch das Postgesetz bis hin zu pragmatischen Lösungen für Ladezonen in der Straßenverkehrsordnung gibt es Neuordnungsbedarf. „Nur ein fairer Wettbewerb ermöglicht es allen Markteilnehmern, die notwendigen Investitionsmittel chancengleich zu erwirtschaften“, so Marten Bosselmann, Vorsitzender des BIEK.

Durch fairen Wettbewerb entsteht der Spielraum, in dem den Kunden innovative und nachhaltige Konzepte angeboten werden können. Beispiele sind die Verbreitung von Mikrodepot-Konzepten auf der letzten Meile oder der zunehmende Einsatz von Elektrolieferfahrzeugen. Quelle: BIEK - Bundesverband Paket und Expresslogistik

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