Bitkom fordert Digitalisierung als zentralen Bestandteil der EEG-Novelle
Bitkom drängt daher unter anderem auf eine Beschleunigung des Smart-Meter-Rollouts, der nach langer Verzögerung Anfang des Jahres gestartet ist. Laut Gesetz muss die Telekommunikationsanbindung der Smart Meter aus Sicherheitsgründen über Glasfaser oder Mobilfunk erfolgen, was oftmals am Hausanschluss nicht möglich ist. Deshalb muss die Vorbereitung eines Einbauplatzes für Smart Meter in die Förderprogramme für die Gebäudesanierung und den Breitbandanschluss aufgenommen werden. Auch bei Neubauten muss ein Anschlussplatz für intelligente Messsysteme mit geplant werden. Spanheimer: „Von Smart Metern kann mit entsprechenden Anwendungen jeder einzelne Kunde profitieren. Sie sind aber auch ein entscheidender Teil einer modernen Netzinfrastruktur als Grundlage für das Energiesystem der Zukunft.“
Zugleich schlägt Bitkom vor, den Verbrauchern mehr Möglichkeiten zu geben, selbst einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. So sollten Mieter und Eigentümer von Wohnungen, die Strom produzieren und ins Netz einspeisen, mit Einfamilienhausbesitzern gleichgestellt werden. „Die EU wünscht sich den aktiven Verbraucher, hier bleibt der EEG-Entwurf deutlich hinter den europäischen Vorgaben zurück und muss nachgebessert werden“, so Spanheimer. „Nach dem Willen der EU soll der sogenannte Prosumer in den Mittelpunkt rücken. Das heißt zum Beispiel, dass der Eigenverbrauch bei kleineren Anlagen von Abgaben und Umlagen befreit wird und neue Vermarktungsformen wie Peer-to-Peer ermöglicht werden.“ Quelle: Bitkom








