Anwendertest: Speditionschef Ralf Amm wählt „schlichtweg das bessere Produkt“

Die Amm Spedition ist Mitglied in der Netzwerkkooperation CargoLine und europaweit aktiv. Bild: AIS/Amm

Hamburg, 04.03.2019 (pkl).

Die Nürnberger Amm Spedition ist ein seit über 50 Jahren fest etabliertes Transportunternehmen in Deutschland. Der Betrieb ist Mitglied in der Netzwerkkooperation CargoLine und mit mehr als 100 Fahrzeugen und 450 Mitarbeitern europaweit aktiv. Die Amm Spedition erwirtschaftet mit ihren eigenen Fahrzeugen und Subunternehmern einen jährlichen Umsatz von ca. 70 Millionen Euro. Um weiter wachsen zu können und stets die Oberhand über alle Prozesse zu behalten, vertraut die Spedition bei ihrem mobilen Auftragsmanagement seit 13 Jahren der AIS GmbH aus Ulm.

Ralf Amm, Geschäftsführer der Amm GmbH & Co KG Spedition. Bild: AIS/Amm

Die Stückgutkooperation Cargo-Line wirkt wie eine gut geölte Transport-Maschinerie, insbesondere, wenn man mit Mitgliedern ihres umfangreichen Netzwerks spricht. Die Unternehmen dieses Netzwerks arbeiten eng verzahnt und so betreffen auch systemische Umstellungen nie nur ein einziges Unternehmen. „Vor einigen Jahren stellten wir im Netzwerk das Tracking und Tracing auf ein neues System um. In diesem Zusammenhang entschieden wir, in unserer Spedition auch die mobile Telematik-Lösung auszuwechseln“, beschreibt Ralf Amm, Geschäftsführer der Amm Spedition, den Beginn der Zusammenarbeit mit der Ulmer AIS GmbH. Ralf Amm ist ein Mann klarer Worte und bringt den Wechsel zu AIS mit einer deutlichen Beurteilung auf den Punkt: „Die hatten schlichtweg das bessere Produkt.“

Flexible, kundenspezifische Prozesse

Doch inwiefern handelte es sich um das „bessere Produkt“? Die Wahl erfolgte zwischen drei Anbietern, deren Systeme zur Auswahl standen, erinnert sich Amm. Konkrete Details zur Entscheidung vor 13 Jahren kann er kaum noch in Erinnerung rufen. Stattdessen beschreibt er die aktuelle Zusammenarbeit und nennt insbesondere die Schnittstellenarbeit, also die Vernetzung zu anderen Systemen, als einen der großen Vorteile, die er bei AIS sieht. Schon ganz zu Beginn verliefen die ersten Arbeiten in diesem Bereich „ganz geschmeidig“, wie es Speditionschef Amm beschreibt. Dieser positive erste Eindruck bestätigte sich auch über die weiteren Jahre.

Die Individualisierbarkeit der Lösung war für die Amm Spedition ein entscheidender Vorteil. „Wir hatten spezielle Anforderungen durch Kunden in der  Distributionslogistik, die wiederum andere Anforderungen als zum Beispiel der Sammelgutmarkt hat. Das betrifft beispielweise das Leergut-Handling“, erklärt Ralf Amm. Darüber hinaus hat die Spedition mitunter weitere große Kunden, die ein ganz eigenes Retouren-Handling festgelegt haben, welches mit der Telematik-Lösung digital erfasst und wunschgemäß abgebildet werden musste.

 

 

Tester:
Amm GmbH & Co KG Spedition
Interviewpartner:
Herr Ralf Amm, Geschäftsführer
Autor:
Peter Klischewsky, Telematik-Markt.de
Kerngeschäft:
Transportleistungen für Industrie und Handel
Fuhrpark/Personal:
110 eigene Fahrzeuge + Subunternehmer /
ca. 450 Mitarbeiter
Wirkungskreis:
europaweit
Anforderungsprofil des Anwenders:
Neben den eigenen Anforderungen der Amm Spedition musste die gesuchte Telematik-Lösung auch die übergreifenden Anforderungen zur Sendungsverfolgung in der Stückgutkooperation CargoLine erfüllen. Zudem galt es, sehr spezielle Kundenanforderungen abbilden zu können, welche beispielsweise im Retouren-Handling lagen.

 

 

Bedienung ist selbsterklärend

Dass die AIS GmbH diese Anforderungen erfüllt, zeigt sich auch darin, dass alle Fahrer der Spedition mit der Telematik-Lösung arbeiten. „Bis auf die neuen Fahrer natürlich“, kommentiert Amm. Diese werden kurz im System geschult. Das Meiste sei dabei selbsterklärend, findet der Geschäftsführer. So gibt es letztlich nur eine kurze Basisschulung, welche „im Regelfall auch ausreicht.“ Insbesondere mit den neuen mobilen Endgeräten bei Amm, welche gerade im kompletten Unternehmen eingeführt werden, sind die Schulungen noch einfacher.

Rollout neuer Hardware

Diese neuen Endgeräte sind das aktuellste Projekt mit der AIS GmbH. Ralf Amm zufolge fehlt hier lediglich noch der Rollout auf den Schwerlastverkehr. Dieser soll zukünftig auch mit den neuen LTE-Scannern des Typs „M3 SM10“ ausgestattet werden. Diese arbeiten mit Android, seien leistungsfähiger und deutlich bedienungsfreundlicher, freut sich Ralf Amm. Der Rollout auf den Schwerverkehr werde diese Modernisierung abschließen.

Sammelzustellung über AIS

Ein weiterer großer Vorteil der eingesetzten Telematik-Lösung ist das sendungsübergreifende Scannen. Für den Fahrer bedeutet das letztlich, dass er bei der Zustellung mehrerer Sendungen deutlich Zeit spart. Die Lieferungen müssen nicht mehr separat nach Auftrag gescannt werden. Stattdessen spielen die einzelnen Aufträge zumindest für den Fahrer überhaupt keine Rolle mehr, denn diese müssen nicht mehr einzeln abgefertigt werden. Der Fahrer scannt alles und schließt den Auftrag mit der AIS-Sammelzustellung ab. Die neuen LTE-Scanner beschleunigen diesen Vorgang nun zusätzlich.

 


Fazit
Rückblickend auf 13 Jahre mit der AIS GmbH erinnert sich Ralf Amm an so einige Herausforderungen, die „immer in angenehmer Zusammenarbeit“ bewältigt wurden. Aufgrund der Vorgaben im CargoLine-Netzwerk und der breiten Kundenlandschaft der Amm Spedition mit jeweils ganz speziellen Anforderungen brauchte die Nürnberger Spedition einen flexiblen Partner zur Realisierung eines passenden Telematik-Systems. „Mit AIS haben wir den passenden Partner gefunden“, resümiert Ralf Amm.

 

zurück TOP

Anzeige

https://telematik-markt.de/telematik-award-2019