Öffentlicher Verkehr mit 800 km/h? #TelematikThinktank erklärt das deutsche Hyperloop-Projekt

Johannes Gehlen, Head of Tube Development bei NEXT Prototypes e.V., und Peter Klischewsky, Chefredakteur der Mediengruppe Telematik-Markt.de, im Interview. Bild: Telematik-Markt.de

Hamburg/München, 08.09.2020 (msc/red).

Hyperloop – schon mal gehört? Wer mehr über diese Technologie erfahren will, die inzwischen den Sprung von der Fantasie Einzelner zu einem technisch realisierbaren Transportmittel der Zukunft geschafft hat, findet spannende Informationen dazu beim #TelematikThinktank im Rahmen der Verleihungswochen des Telematik Award 2020.

Das Team hinter dem Hyperloop-Projekt ist mittlerweile beträchtlich gewachsen. Bild: tumhyperloop.de

Im Interview mit der Mediengruppe Telematik-Markt.de erklärt Johannes Gehlen, Head of Tube Development bei NEXT Prototypes e.V. und Student an der TU München, was es mit der dortigen Entwicklung des Hyperloops auf sich hat. Gehlen gewährt einen interessanten und auch für Laien verständlichen Einblick in die Technologie hinter der Innovation, die einmal die Menschen in den Metropolregionen der Welt vergleichsweise blitzartig verbinden soll, nämlich mit einer Geschwindigkeit von etwa 700 bis 800 Stundenkilometern. So weit sind die Forscher noch nicht, räumt Gehlen ein, aber in Versuchen hat der Hyperloop seines mittlerweile 65-köpfigen Teams es immerhin auf knapp 500 Stundenkilometer gebracht.

Realisierbares Szenario für den Alltag?

Vier Wettbewerber gebe es weltweit, erzählt Gehlen im Gespräch mit dem Chefredakteur der Mediengruppe, Peter Klischewsky. Darunter auch der vielleicht bekannteste, Virgin. Doch kann man hier wirklich von einer Technologie sprechen, die wir in einigen Jahren nutzen werden? Wie realistisch ist es, dass wir in rasender Geschwindigkeit von Hamburg nach München flitzen? Und wo sieht Gehlen die Schwierigkeiten bei der Entwicklung des Hyperloop? Die Antworten auf diese Fragen finden Sie im Rahmen der Verleihungswochen des Telematik Award 2020 auf telematik.tv. 

 

 

Themenwochen des Telematik Awards 2020

Seit zehn Jahren steht die Auszeichnung ebenso wie die Mediengruppe Telematik-Markt.de, die ihn vergibt, für das Aufspüren, Bewerten und Verbreiten aktueller Trends dieser Wachstumsbranche. Unter dem Motto #TelematikThinktank erleben die Interessenten in der ersten Verleihungswoche vom 7. bis 11. September die Demonstration neuester Projekte. Live-Vorstellungen neuer Projekte aus Wissenschaft und Forschung gehören zur guten Tradition einer jeden Verleihung des Telematik Awards und finden auch in diesem Jahr statt. In einer eigenen Themenwoche werden von der Redaktion neue Technologien zusammen mit ihren Erfindern und Initiatoren vorgestellt. Bei dieser Art der Präsentation lassen sich die Projekte sogar noch besser und detaillierter beschreiben als bei einem kurzen Pitch während der Verleihung – ohne dabei den direkten Draht zu den Entwicklern zu verlieren.

Ebenso informativ geht es auch in der zweiten Woche des Awards weiter. Sie steht unter dem Motto #TelematikTalk - Spannende Experten-Podcasts. Schon bei der Premiere des Telematik Awards im Jahr 2010 war der Telematik Talk Bestandteil der Verleihungsfeier. In dieser prominent besetzten Diskussionsrunde sprechen Experten zu einem spezifischen Thema, welches sich stets nach den aktuellsten Herausforderungen richtet und auch konkrete Fragen aus der Leserschaft der Fachzeitung Telematik-Markt.de aufgreift. Dieses Format, welches mittlerweile auch auf vielen anderen Events regelmäßig von der Mediengruppe Telematik-Markt.de veranstaltet wird, darf auch in den Themenwochen zum Telematik Award 2020 nicht fehlen und wird zudem gleich mehrere Gesprächsrunden in einzelnen Podcasts während der Themenwoche beinhalten.

Die dritte und letzte Runde der Award-Wochen steht dann vom 21. bis 25. September komplett unter dem Motto #TelematikAward - Bekanntgabe der Gewinner.

Hintergrund zum Telematik Award

Mit dem Telematik Award würdigt der Veranstalter herausragende Leistungen. Mit der Preisverleihung soll die Telematik-Branche einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden sowie Zukunftstrends anhand von Best-Practice-Beispielen vorzustellen. Der Telematik Award wird an Unternehmen verliehen, die ihren Firmensitz bzw. Standort im deutschsprachigen Raum haben und die ihre Telematik-Systeme für verschiedene Anwendungsbereiche im deutschsprachigen Raum entwickeln bzw. vertreiben.

Die Vergabe des Telematik Awards 2020 ist in Form einer Trophäe vorgesehen. In Verbindung mit der Verleihung werden Preise im Wert von insgesamt 25.000 Euro vergeben. Über Nominierte und Gewinner des Telematik Awards entscheidet eine unabhängige, hochkompetente Fachjury mit renommierten Mitgliedern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Fachjournalisten, Anwendern und Experten. Alle Einreichungen zum Telematik Award werden von diesen Jurorinnen und Juroren – unabhängig voneinander –genauestens geprüft. Unter Anleitung der Chefjurorin, Prof. Birgit Wilkes von der Technischen Hochschule Wildau, werden alle Einreichungen gesichtet, eingeschätzt und bewertet. 

 

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