Satellitenkameras für Fahrzeuge: AUMOVIO erhält Großauftrag aus Asien

Die Satellitenkameras der dritten Generation von AUMOVIO ermöglichen dank unterschiedlicher Öffnungswinkel eine redundante 360°-Umfelderfassung. Bild: AUMOVIO
Mit dem Auftrag aus China kommt die dritte Satellitenkamerageneration von AUMOVIO erstmals bei einem chinesischen Fahrzeughersteller zum Einsatz. Sie ist für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen und komplexe Anwendungen wie automatisiertes Fahren ausgelegt.
„Die Aufträge in Asien für unsere neueste Generation von Satellitenkameras bestätigen unsere Strategie“, sagt Ismail Dagli, Vorstandsmitglied und Leiter des Geschäftsfelds Autonomous and Commercial Mobility bei AUMOVIO. „Wir unterstützen asiatische Automobilhersteller bei ihrer internationalen Expansion, indem wir lokale Entwicklung mit unserem globalen Produktionsnetzwerk verbinden. So begleiten wir unsere Kunden in den Märkten, in denen sie uns brauchen. Die Aufträge zeigen, wie wichtig Lösungen sind, die globale Technologiekompetenz mit lokaler Umsetzung vereinen.“
Zuverlässige Umfelderfassung bei anspruchsvollen Bedingungen
Beim chinesischen Fahrzeughersteller unterstützt die modulare Kameraplattform assistiertes und automatisiertes Fahren auch unter extremen Bedingungen. Eine softwaregestützte Bildoptimierung verbessert die Bildqualität bei schwachem Licht und ermöglicht damit den Einsatz von Fahrerassistenzfunktionen bei Nacht.
Die Satellitenkameras von AUMOVIO verbinden langfristige optische Stabilität mit der Kompatibilität zu gängigen Softwareplattformen für automatisiertes Fahren. Das robuste optische Design gewährleistet eine gleichbleibend hohe Bildqualität über die gesamte Fahrzeuglebensdauer – auch bei Temperaturschwankungen und Alterungseffekten. Flexible Schnittstellen erleichtern die Integration in unterschiedliche Architekturen für automatisiertes Fahren.
Mit der Einführung automatisierter Fahrfunktionen in immer mehr Märkten steigen die Anforderungen an ihre Zuverlässigkeit im Alltag. Die Satellitenkameras sind für den zuverlässigen Betrieb bei Temperaturen bis zu -40 Grad Celsius sowie bei Schnee, Eis und schwachem Licht ausgelegt. Sie bieten Bildsensoren mit Auflösungen von 1,3 bis 8 Megapixel, unterschiedliche Öffnungswinkel und einen hohen Dynamikumfang (High Dynamic Range, HDR). Zudem lassen sich die Kameras mit einer Enteisungs- und Antibeschlagfunktion sowie einer Bildoptimierung konfigurieren, um die Anforderungen unterschiedlicher Fahrzeugmodelle an automatisiertes Fahren zu erfüllen. Die Zuverlässigkeit über den gesamten Lebenszyklus stützt sich auf 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Kameras für den Automobileinsatz sowie auf bewährte Prozesse.
„Niedrigere Fahrzeug- und Systemkosten sind entscheidend, um assistiertes und automatisiertes Fahren weltweit in die Breite zu bringen. Gleichzeitig müssen Kameras in jeder Situation zuverlässig funktionieren“, sagt Alain Kemadjou, Leiter der Produktlinie Kamera im Geschäftsfeld Autonomous and Commercial Mobility bei AUMOVIO. „Die Serienaufträge führender asiatischer Automobilhersteller bestätigen unsere Strategie und unseren konsequenten Einsatz für Sicherheit.“
Lokale Entwicklung und Produktion für internationale Märkte
Neben der Zuverlässigkeit unter extremen Umgebungsbedingungen gewinnen lokale Entwicklungs- und Produktionskapazitäten für den Serieneinsatz an Bedeutung. Weltweit strengere Vorschriften und steigende Kundenerwartungen erhöhen die Anforderungen an Automobilhersteller und ihre Technologiepartner.
AUMOVIO verfügt über lokale Entwicklungs- und Produktionskapazitäten in wichtigen Märkten weltweit. Damit kann das Unternehmen seine Kameralösungen an individuelle Kundenanforderungen anpassen und Fahrzeughersteller von der Entwicklung bis zur Serienproduktion begleiten. So unterstützt AUMOVIO den zuverlässigen Einsatz assistierter und automatisierter Fahrfunktionen in einem immer breiteren Spektrum realer Verkehrs- und Umgebungsbedingungen. Quelle: AUMOVIO









