Continentals ausgegliederte Automotive-Sparte legt soliden Börsenstart hin
„Mit der Börsennotierung schlagen wir ein neues Buch in unserer Unternehmensgeschichte auf. Heute beginnt nicht nur der Handel unserer Aktie, sondern wir starten als neues Unternehmen AUMOVIO. Wir treten an, die Zukunft der Mobilität als einer der führenden Anbieter für Automobilelektronik maßgeblich zu prägen. Dabei verbinden wir unsere Tradition und einzigartige Automobil-Expertise mit dem klaren Fokus, als eigenständiges Unternehmen eine vielversprechende Zukunft zu gestalten“, sagte Philipp von Hirschheydt, CEO von AUMOVIO, anlässlich des Listing-Events auf dem Frankfurter Börsenparkett. „Ich bedanke mich herzlich beim gesamten Team für den großartigen Einsatz in den vergangenen Monaten. Der heutige Börsenstart ist für uns Ansporn, unsere Strategie konsequent fortzusetzen – für unsere Aktionäre, unsere Kunden sowie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
AUMOVIO geht mit einer starken Bilanz und finanzschuldenfrei in die Unabhängigkeit. Das Unternehmen verfügt zum 30. Juni 2025 über Barmittel in Höhe von 1,5 Milliarden Euro und einen Kreditrahmen im Umfang von 2,5 Milliarden Euro. AUMOVIO konzentriert sich weiterhin auf eine solide Kapitalausstattung und eine Steigerung des Cashflows.
Wie AUMOVIO im Rahmen seines Kapitalmarkttages im Juni 2025 bereits bekannt gab, plant das Unternehmen den Umsatz langfristig auf über 24 Milliarden Euro (2024: 19,6 Milliarden Euro) zu steigern. Dabei setzt das Unternehmen mit seinen über 86.000 Beschäftigten auf seine globale Aufstellung in Entwicklung und Produktion und weltweit etablierte Kundenbeziehungen. AUMOVIO erwartet, dass der Wert pro Fahrzeug in den Produktsegmenten, für die das Unternehmen Lösungen anbietet, bis 2029 jährlich um durchschnittlich 4 bis 5 Prozent wachsen wird. Mit einem klaren Fokus auf wachstumsstarke und wertsteigernde Technologien für das softwaredefinierte Fahrzeug treibt AUMOVIO die Entwicklung sicherer, begeisternder, vernetzter und autonomer Mobilität global voran. Langfristig strebt AUMOVIO eine bereinigte EBIT-Marge von 6,0 bis 8,0 Prozent (2024: 2,5 Prozent) an. Die jüngst verbesserte bereinigte EBIT-Marge (H1 2025: 2,7 Prozent) zeigt, dass AUMOVIO schon jetzt Fortschritte erzielt hat.
Die Aktien von AUMOVIO werden im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Börsenkürzel AMV0 gehandelt. Die International Securities Identification Number (ISIN) lautet DE000AUM0V10, die deutsche Wertpapierkennnummer (WKN) AUM0V1. Die AUMOVIO-Aktien wurden zum Start den Aktionären der Continental AG zugeteilt. Für jeweils zwei Continental-Aktien erhalten die Aktionäre der Continental AG eine AUMOVIO-Aktie. Die Anzahl der AUMOVIO-Aktien beträgt ca. 100 Millionen, wovon die strategische Beteiligungsholding der Schaeffler-Gruppe, die IHO-Gruppe, einen Anteil von rund 46 Prozent hält.
AUMOVIO führt mit dem Spin-off im September 2025 das Geschäft des ehemaligen Continental-Unternehmensbereichs Automotive (einschließlich des Unternehmensbereichs Contract Manufacturing) als eigenständiges Unternehmen fort. Das Technologie- und Elektronikunternehmen bietet ein breites Portfolio für eine vernetzte und autonome Mobilität. Dazu gehören Sensorlösungen, Displays, Brems- und Komfortsysteme sowie umfassende Expertise in Software, Architekturplattformen und Assistenzsystemen für software-definierte Fahrzeuge. Die Geschäftsfelder, die nun zu AUMOVIO gehören, erzielten im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 19,6 Milliarden Euro. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Frankfurt am Main. An über 100 Standorten weltweit hat AUMOVIO über 86.000 Beschäftigte. Quelle:









