Neue Werkzeuge von tisoware zur Optimierung von Fertigungsbetrieben

Reutlingen, 22.01.2014.

Globalisierung und ein rasanter Technologiefortschritt sind die Trends unserer Zeit. Um hier einen Vorsprung im Markt zu gewinnen und zu halten, müssen Unternehmen jederzeit entscheidungs- und handlungsfähig bleiben. Ein intelligentes Manufacturing Execution System (MES) liefert hierzu für die Ressourcenplanung (ERP) von Unternehmen wertvolle Echtzeitdaten und Informationen aus der Produktion sowie den damit verbundenen Prozessen auf dem Weg zu Industrie 4.0.

So werden Produktionsdaten visualisiert. Der Fertigungsmonitor dient als zentrales Werkzeug für das Hallen-Monitoring mittels automatisch aktualisierenden Daten und bündelt somit sämtliche Produktionsdaten zentral. Bild: tisoware GmbH

tisoware bietet flexible MES-Lösungen basierend auf skalierbarer Soft- und Hardware: integrierfähige Module für Maschinen- und Betriebsdatenerfassung mit Feinplanung schaffen für Management und Mitarbeiter Vorteile rund um Produktion und Auftragsabwicklung im Unternehmen. Der Feinplanungsleitstand ist Grundlage für flexible Fertigungsabläufe und unterstützt als Softwarewerkzeug die Erfahrung der Verantwortlichen für Arbeitsvorbereitung und Fertigungssteuerung. Bausteine zur Produktionsdatenvisualisierung sowie entsprechende Dialog-Soft- und -Hardware erweitern die Lösung.

Mit Maschinen direkt kommunizieren

Über tisoware.MDE werden Maschinendaten automatisch und in Echtzeit erfasst und an relevante tisoware-Module oder an die im Unternehmen genutzten ERP-Systeme übertragen. Dies sind im besonderen die Auswertungen zu Maschinen-Laufzeit, Stillstandszeit, Taktmenge, Störgrund oder Prozessdaten zu Temperatur, Druck und Vorschubgeschwindigkeit. Eine Integration von OPC-fähigen Maschinen in das unternehmenseigene Datennetzwerk erfolgt über standardisierte OPC-Schnittstellen. Diese ermöglichen den Austausch vielfältiger Informationen und Datentypen zwischen Maschinen und OPC-Server.

Neben der Integration von Anwendungen unterschiedlicher Hersteller dienen OPC-Plattformen der Überwachung von Anlagen und Maschinen in Echtzeit. Auch nicht OPC-fähige Maschinen lassen sich in ein Netzwerk mit OPC-Server integrieren. Zum Beispiel erlauben "W&T Web IO Digital"-Applikationen - aus dem Hause Wiesemann und Theis GmbH - über eine TCP/IP-Ethernet 10/100BaseT-Schnittstelle den Zugriff auf eine Vielzahl von Protokollen und Anwendungen, die in tisoware integriert werden. Digitale In- und Outputs von Maschinen werden so ebenfalls erfasst und weiter bearbeitet. Außerdem stellen Maschinenknoten wie KABA Bedanet 9080 ein netzwerkfähiges, multifunktionales I/O-Modul (Ein-Ausgabe Modul) für den Einsatz in der Maschinendatenerfassung dar. Takt-Überwachungen von ein bis zwei Maschinen, die Überwachung von Taktsillstand sowie von Über-/ Untertaktung sind möglich - auch die Anbindung von Sensoren. Gemeldet werden können so Störgründe, Stückzahlen, Geschwindigkeiten, Produktionsgrade, Füllstände und Temperaturen.

Als neues Tool für Fertigungs- und Produktionsleiter ist der sogenannte tisoware - Fertigungsmonitor entstanden: Dieser liefert relevante Daten der Fertigung in Echtzeit wie Maschinen-Dashboard, Personaleinsatzplanung, Nutzgrade, aktuelle Arbeitsgänge, Schichtprotokoll und beinhaltet den Abgleich zwischen Personalzeit- und Betriebsdatenerfassung.

Produktionsdaten im Überblick

Im Ergebnis verschafft tisoware damit den Überblick über den Zustand, den Nutzungs- und Störungsgrad einzelner Maschinen, den Auftragsvorrat sowie die produzierten Mengen pro Auftrag, Arbeitsplatz und Mitarbeiter. Alle relevanten Daten werden grafisch dargestellt und entlang einer Zeitschiene dokumentiert sowie die relevanten Maschinen- und Auftragsdaten sowie OEE-Kennzahlen für das Auftrags-Controlling aufbereitet. OEE-Kennzahlen (OEE - Overall Equipment + Effectiveness) geben Auskunft über die Effektivität der Gesamtanlage und zeigen gezielt, wo Prozessabläufe zu optimieren sind.

Die Visualisierung und der gebündelte Überblick über Fertigungs- und Maschinenstatus, Auftragszeiten, Störungsanalyse und -trends, Arbeitsplatzeffizienz und -trends sowie Soll-Ist-Vergleich entlasten zudem Mitarbeiter durch einen minimierten Zeit- und Arbeitsaufwand. Der Fertigungs- und Maschinenstatus ist transparent und jederzeit abrufbar. Zusammen mit den mitarbeiterbezogenen Daten wie Arbeits-, Urlaubs- und Ausfallszeiten ist so eine flexible Personaleinsatzplanung und effiziente Auftragsabwicklung möglich.

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