LogiMAT-Forum: Neue Aspekte zur Digitalisierung von Materialfluss und Logistik
Systeme der automatischen Identifikation (AutoID) wie z. B. ORM*, RFID*, NFC* und RTLS* sowie „intelligente“ Sensoren und Sensornetzwerke sind dabei die Grundlage der Digitalisierungsprozesse und einer einheitlichen Kommunikation zwischen Mensch, Maschine und Objekt. Neben der Interoperabilität sind eine Integration mit den Softwaresystemen, IT-Sicherheit und Cloud-Anbindungen die zentralen Herausforderungen.
Folgende Beiträge sind geplant:
- Martin Müller-Braun von Waldemar Winckel beschäftigt sich mit Aspekten eines wirtschaftlich sinnvollen Einstiegs in RFID-Technologien auf dem Weg zur Smart-Factory.
- Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, Professor für Produktionsmanagement und Logistik, Frankfurt University of Applied Sciences, präsentiert die Idee einer „Logistik 4.0“ als Bestandteil von Industrie 4.0.
- H. Sprague Ackley von Honeywell Safety and Productivity Solutions aus den USA zeigt den Zusammenhang zwischen den AutoID-Technologien und den Megatrends Industrie 4.0 und Internet der Dinge auf.
- Oliver Pütz-Gerbig von Balluff zeigt, wie unterschiedliche Auto-ID-Systeme intelligent vernetzt werden können: RFID-Technik und Sensorik – Zugriff auf alle Prozess-Informationen in der Feldebene durch IO-Link.
- Wilfried Weigelt von REA Elektronik schließlich zeigt den Zusammenhang zwischen Qualität und Effizienz auf – unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen der Codedruckqualität auf die (logistische) Prozesseffizienz.
- Einführung und Moderation: Peter Altes, AIM-D e. V.
Ziel ist es, den Zuhörern des Forums eine Idee zu geben, was die unterschiedlichen AutoID-Technologien können und wie ihr kombinierter und vernetzter Einsatz einen grundlegenden Beitrag für die Idee von Industrie 4.0 leistet: Ohne sichere und eineindeutige (Objekt-) Identifikation gibt es keine schnittstellenübergreifende Kommunikation (Interoperabilität aller beteiligten Systeme) und ohne diese sind sich selbst steuernde Prozesse – eine zentrale Zielperspektive der Digitalisierung der Wirtschaft – nicht möglich.
Mit den Mitwirkenden an dieser Expertenrunde und weiteren AIM-Vertretern können natürlich auch vor und nach dem Forum Gespräche am AIM-Stand und im Tracking & Tracing Theatre geführt werden.
Partner auf dem AIM-Stand: Balluff, CISC, deister electronic, Dynamic Systems, Evanhoe & Associates, Feig Electronic, Fraunhofer IPMS, HID Global, Microsensys, Sandlab und smart-TEC. (Darüber hinaus haben zahlreiche AIM-Mitglieder eigene Stände auf der LogiMAT 2017.)
Partner des T&TT: Avus Services, deister electronic, Falkenhahn, Fraunhofer IPMS, Logopak Systeme, Pepperl + Fuchs, Prologis Automatisierung und Identifikation und RFIDdirect.
Darüber hinaus unterstützt AIM ein Expertenforum, dass auf NFC (Near Field Communication) als AutoID-Technologie spezialisiert ist. Dieses findet am 14.03.2017 von 11:00-12:30 Uhr statt und gibt einen Ausblick auf den Stand der NFC-Technik, ihr umfassendes Anwendungspotenzial in Logistik und Industrie und ihre Rolle in einer von Industrie 4.0 und Internet der Dinge zunehmend geprägten Welt.
* Abkürzungen: RFID: Radiofrequenz-Identifikation; NFC: Near Field Communication; RTLS: Real-Time Locating Systems; ORM: Optical Readable Media (Barcode, 2D Code, OCR u.a.); QR: Quick Response Code; OCR: Optical Code Recognition. (Quelle: AIM-D e. V.)








