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21 Prozent der Fahrer nutzen Handy am Steuer

Schwaig bei Nürnberg, 06.03.2020.

Wohl jeder Autofahrer hat schon erlebt, dass der Verkehrsfluss z. B. vor einer Ampel stockt, weil der eine oder andere Autofahrer mehr auf sein Handy anstelle des grünen Ampelsignals achtet. Andererseits geraten viele Autofahrer selbst in Versuchung, sich wenn auch nur kurz mit dem Handy zu beschäftigen, wenn sich eine Nachricht ankündigt. Vor dem Hintergrund der damit verbundenen Unfallgefahr hat die Nürnberger Marktforschung puls 1.020 Autofahrer zur Nutzung des Smartphones am Steuer befragt. 

Für die Studie wurden 1.020 Autofahrer befragt. Bild: puls Marktforschung GmbH/Dr. Konrad Weßner

21 Prozent der deutschen Autofahrer geben offen und ehrlich zu, dass sie während der Fahrt ihr Handy nutzen. Mit Quoten von 33 Prozent führen Seat- und Nissan-Fahrer dieses zweifelhafte Ranking an. Es folgen BMW (31 Prozent), Hyundai und Renault (jeweils 26 Prozent) und Skoda- und Audi-Fahrer mit 25 und 24 Prozent.

Positiv im Sinne der Vermeidung einer Ablenkung des Fahrers ist zu vermerken, dass immerhin 60 Prozent ihr Handy während der Fahrt in einer festen Halterung und 30 Prozent via Sprachsteuerung bedienen. Erschreckend und unfallträchtig erscheint dagegen die Tatsache, dass Smartphones während der Fahrt neben dem Telefonieren und Navigieren vor allem für den Kurznachrichtendienst WhatsApp genutzt werden.

Vollständige Studie im pdf-Format (1.01 MB)

 

„Vor dem Hintergrund der alarmierenden Ergebnisse zur Ablenkung des Fahrers durch Handynutzung am Steuer erscheint Aufklärung zu diesem Thema mehr denn je notwendig“, empfiehlt puls Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner. Für den Automobilhandel ergibt sich die Chance, durch den Verkauf von Handyhalterungen und Sprachsteuerungssystemen einen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten. Quelle: puls Marktforschung GmbH

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