RIO und VW starten europaweiten Roll-out der Inbound-Logistik-Plattform WebSCM
Der europaweite Roll-out erfolgt schrittweise über das gesamte Lieferantennetzwerk der Volkswagen Konzernlogistik und soll bis Ende des Jahres 2026 abgeschlossen werden. Mit dem erfolgreichen Start der ersten produktiven Roll-out-Stufen wurden nun bereits mehrere tausend Lieferanten in die Plattform integriert. Seit Mitte August nutzen auch die ersten VW-Werke die neuen digitalen Leergutversandprozesse. Künftig werden darüber Materialtransporte, Leerguttransporte von Lieferanten sowie Leergutversände aus den Werken auf einer gemeinsamen Plattform gesteuert.
Echtzeit-Transparenz vom Lieferanten bis ins Werk
Moderne Lieferketten benötigen valide Daten in Echtzeit. Mit WebSCM digitalisiert RIO die gesamte Inbound-Logistik von der Materialanforderung bis zur Frachtabrechnung. Durch die nahtlose Verknüpfung aller Material- und Transportinformationen auf der Plattform entsteht ein vollständiges und vertrauenswürdiges digitales Abbild der operativen Realität. Materialflüsse, Transportaufträge, Versandereignisse und Statusinformationen werden auf einer gemeinsamen Cloud-Plattform zusammengeführt und bilden so den digitalen Zwilling der europäischen Inbound Supply Chain. Alle Beteiligten arbeiten auf derselben Datenbasis und treffen Entscheidungen auf Grundlage einer gemeinsamen operativen Wahrheit.
Nutzerzentrierte Entwicklung und KI-Basis
Um eine hohe Datenqualität sicherzustellen, haben RIO und die Volkswagen Konzernlogistik Lieferanten, Speditionen, Materialplaner, Disponenten und Werke über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg aktiv eingebunden. Das Ergebnis ist eine intuitive Benutzeroberfläche mit automatisierten Versandvorschlägen und flexiblen Schnittstellen, die das Mitwirken aller Akteure erleichtert.
Gleichzeitig schafft die skalierbare Cloud-Architektur von RIO die technologische Grundlage für die nächste Generation intelligenter Supply-Chain-Lösungen. Die Plattform generiert hochwertige und konsistente Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette und bildet damit die Basis für agentische Systeme, die logistische Entscheidungen automatisiert vorbereiten oder eigenständig ausführen können.
Stimmen zur Partnerschaft
„Autonome Supply Chains beginnen nicht mit künstlicher Intelligenz, sondern mit vertrauenswürdigen Daten. Mit WebSCM schaffen wir eine gemeinsame operative Realität für tausende Lieferanten, hunderte Transportdienstleister und die Werke der Volkswagen Group“, erklärt Fabian Maier, Head of Product Management RIO. „Auf dieser Grundlage entsteht ein digitaler Zwilling der europäischen Inbound Supply Chain – und damit die Basis für intelligentere Entscheidungen, resilientere Prozesse und die nächste Generation KI-gestützter Logistik.“
„Better Data. Better Decisions. Better Inbound. Genau darum geht es bei WebSCM. Je vollständiger und verlässlicher die Daten entlang unserer Lieferkette sind, desto besser können wir planen, automatisieren und auf Abweichungen reagieren“, kommentiert Naomi Kühl, Leiterin Digitalisierung Materiallogistik innerhalb der Volkswagen Konzernlogistik. „Gemeinsam mit RIO haben wir eine Plattform entwickelt, die nicht nur Prozesse digitalisiert, sondern die Grundlage für die nächste Generation resilienter und datengetriebener Supply Chains schafft.“
Strategische Partnerschaft für die Zukunft der Logistik
WebSCM steht exemplarisch für die strategische Partnerschaft zwischen RIO und der Volkswagen Konzernlogistik: von der Digitalisierung einzelner Prozesse hin zur gemeinsamen Vision einer selbststeuernden, resilienten und datengetriebenen Supply Chain. Die Kombination aus Cloud-Technologie und durchgängig digitalisierten Prozessen schafft dabei die Grundlage für die nächste Generation intelligenter Logistiknetzwerke. Im Mittelpunkt steht dabei die Fähigkeit, aus besseren Daten bessere Entscheidungen für Lieferanten, Logistikdienstleister und Werke zu machen. Quelle: RIO











