LogiMAT 2023: Cargoclix demonstriert Modularität ihrer Logistik-Software
Die Basis des Baukastens bildet das cloudbasierte Zeitfenstermanagementsystem SLOT. Das System ist modular anpassbar, lässt sich wahlweise webbasiert oder voll integriert in ERP- und Warehouse-Management-Systemen (WMS) betreiben und kostet 50 Cent pro Buchung.
Vorstellung des neuen Moduls SAFE CHECK-IN
Erweitern lässt sich Cargoclix SLOT unter anderem mit dem Modul SAFE CHECK-IN, einer zur LogiMAT 2022 erstmals präsentierten App, die eine medienbruchfreie Kommunikation zwischen allen am Lieferprozess beteiligten Akteuren ermöglicht und damit die Abläufe in der Lkw-Abfertigung und an der Rampe noch effizienter gestaltet. Die Besonderheit: Sowohl automatisierte als auch direkte Nachrichten vom Standort an den Fahrer oder die Fahrerin werden unmittelbar und automatisch in die Muttersprache des Fahrenden übersetzt. Umgekehrt funktioniert der Prozess genauso: Bei Bedarf können die Nutzer:innen dem Logistikstandort eine Nachricht in ihrer Sprache schreiben und diese wird automatisch in die Sprache des Standortbetreibenden übersetzt. Ein direkter Kontakt zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Standortes und dem Fahrpersonal ist damit nicht mehr erforderlich, auch Frachtpapiere können digital ausgetauscht werden.
Eine zusätzliche Erleichterung zur Organisation der Pforte bietet das ergänzende Modul TERMINAL mit sämtlichen Möglichkeiten einer elektronischen Pforte. Als Alternative zur Nutzung des eigenen Mobiltelefons wie bei SAFE CHECK-IN können sich die Fahrer:innen auch über ein fest verbautes Tablet oder einen Terminal-PC in ihrer eigenen Sprache anmelden. Rampenbetreibende können darüber hinaus Checklisten integrieren, die durch das Fahrpersonal per Checkbox und Unterschrift auf dem Tablet bestätigen werden. TERMINAL lässt sich genau an individuelle Workflows anpassen und erleichtert die Anmeldung der Fahrer wesentlich.
Modul für die Estimated Time of Arrival
Über einen hohen Nutzwert verfügt ein weiteres Zusatzmodul, das die Estimated Time of Arrival (ETA) eines Fahrzeugs durch Telematikdaten generiert. Mit der Funktion können Rampenbetreiber:innen rechtzeitig sehen, ob ein Lkw früher oder später als geplant am Zielort ankommt und gegebenenfalls die Abfertigungsprozesse anpassen. Cargoclix arbeitet dabei mit den Softwarespezialisten der PTV Group, von TIMOCOM und von Agheera zusammen. Alle zehn Minuten ruft das Tool dort die GPS-Standortdaten eines Lkw ab und berechnet im Routenplaner die Restfahrzeit. Die Position des Lkw wird aus Datenschutzgründen jedoch nicht gespeichert, sondern direkt nach der ETA-Berechnung gelöscht.
Logistikplattform TENDER
Als weiteres Produkt hat Cargoclix auch in diesem Jahr wieder seine Logistikplattform TENDER im Messegepäck, eine internationale Ausschreibungsplattformen für Transport- und Logistikkontrakte. Die cloudbasierte Software, die die Abwicklung weltweiter Ausschreibungen von Kontrakten für Transporte auf der Straße, der Schiene, in der Luft, der See- und Binnenschifffahrt sowie für Kurier-Express-Paketdienstleistungen und Logistikdienste ermöglicht, soll sich vor allem durch ihre einfache Bedienbarkeit auszeichnen. TENDER verfügt darüber hinaus über eine sehr hohe Reichweite durch ein großes Netzwerk an angeschlossenen Spediteur:innen und Frachtführer:innen. Quelle: Cargoclix









