OEM-Telematik in Baumaschinen: 13 Millionen vernetzte Einheiten bis 2029 erwartet

Göteborg (SE), 26.01.2026.

Die Zahl der vernetzten Baumaschinen wächst rasant: Weltweit werden laut einer Studie bis 2029 über 13 Millionen Maschinen mit Telematiksystemen im Einsatz sein. Der Markt wird von wenigen großen Herstellern dominiert – mit deutlichem Wachstum in allen Regionen.

Cover des Reports von Berg Insight. Bild: Berg Insight

Die Nutzung von Telematiksystemen in der Bauindustrie erlebt weltweit ein starkes Wachstum. Laut einer aktuellen Marktanalyse von Berg Insight waren Ende 2024 rund 7,8 Millionen Baumaschinen mit OEM-Telematiksystemen aktiv vernetzt. Bis 2029 soll die Zahl auf etwa 13,4 Millionen steigen – ein jährliches Wachstum von 11,5 Prozent. Auch für das Flottenmangement und bei vernetzten Tanks prognostizieren die Expertinnen und Experten von Berg Insight ganz ähnliche Entwicklungen.

In Europa waren zuletzt etwa 1,1 Millionen Systeme aktiv, während Nordamerika leicht darüber liegt. Mehr als die Hälfte des weltweiten Bestands entfällt jedoch auf andere Regionen, was den zunehmenden Technologiedurchbruch in Schwellen- und Entwicklungsmärkten unterstreicht.

Marktführende Unternehmen

Den größten Anteil am globalen Telematik-Markt hält Caterpillar mit über einer Million vernetzten Maschinen. Das US-Unternehmen ist in Nordamerika und Europa führend. SANY aus China und Komatsu aus Japan folgen als starke Wettbewerber, gefolgt von Volvo Construction Equipment, XCMG, Zoomlion, JCB und Hitachi Construction Machinery. Auch Deere & Company, Doosan Bobcat sowie HD Hyundai und Yanmar zählen zu den relevanten Anbietern.

Standard bei schweren Maschinen

Telematiksysteme gehören mittlerweile zur Standardausstattung vieler Baumaschinen, insbesondere in den höheren Gewichtsklassen. Auch kompaktere Geräte werden zunehmend ab Werk digital vernetzt – ein Trend, der Effizienz und Transparenz in der Bauwirtschaft weiter steigert. Quelle: Berg insight

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