Neue Sensoren für den "Griff in die Kiste"

Darmstadt, 24.04.2019.

Embedded Technologie und Quad-Camera-Sensoren sichern große Effizienz beim Bin Picking.

Die neue Bin-Picking-Generation PowerPICK3D liefert durch die Quad-Camera-Technologie kürzeste Taktzeiten bei jedem Bauteil- und Containertyp. Bild: ISRA VISION

Der robotergeführte „Griff in die Kiste“ steigert heute signifikant den Automatisierungsgrad der industriellen Produktion und erlaubt dabei sehr hohe Flexibilität. Ein großer deutscher Zulieferer im Automobil-Bereich hat sich daher für das Bin Picking-System PowerPICK3D entschieden. Die völlig neue Quad-Kamera-Sensorlösung mit Spitzengeschwindigkeiten bei Scan und Datenverarbeitung bringt den vollautomatischen „Griff in die Kiste“ auf die nächste Leistungsstufe und erlaubt damit einen deutlich höheren Durchsatz und schnellere Zykluszeiten. Gleichzeitig ist die Teileerkennung sehr robust und sichert damit Höchstleistung selbst unter schwierigsten Bedingungen.

Die hohen Anforderungen an Qualität und Kosten im Bereich Automotive machen heute absolute Effizienz notwendig und erfordern hochgradige Automatisierung. Diese Ansprüche erfüllt ISRAs Portfolio für den „Griff in die Kiste“ – die sehr leistungsfähigen Sensoren scannen mit mehreren Kameras den Containerinhalt und erzeugen eine dichte Punktwolke. Im Abgleich mit der CAD-Vorlage detektieren die Systeme die zu greifenden Bauteile und erstellen selbstständig die optimale Greifabfolge. Die Vielfalt der erkennbaren Objektgeometrien ist dadurch fast unbegrenzt. Eine intelligente Greifplanung und die präzise Zuführung von Bauteilen in den Produktionsprozess sorgen für sichere Abläufe.

Embedded-PCs ermöglichen eine sehr schnelle Datenverarbeitung.

Der optische Sensor sorgt mit seiner Quad-Camera-Ausstattung für die Erfassung des Behälters selbst bei großen Containervolumen. Für dieses Multi-Stereo-Verfahren erfassen vier integrierte Kameras die zu greifenden Bauteile im Container. Automatisch erstellt PowerPICK3D eine optimierte Greiffolge und berechnet die entsprechenden Roboterbahnen. Die vier Kameras erstellen anhand der redundanten Bildaufnahmen verschiedene Perspektiven und erlauben so auch bei Abschattungen oder Reflektionen an einem Bauteil eine sichere Objekterkennung.

Die einfache Integration und das problemlose Einlernen neuer Teile dank CAD-Teach-In erlauben eine schnelle Inbetriebnahme sowie einen schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Bauteil-Typen. Mit seiner Embedded Prozessortechnologie verzichtet der Sensor vollständig auf einen externen Rechner und somit weitläufige Verkabelungen zwischen Kamera und PC, womit die Datenübertragung maximale Geschwindigkeit erreicht. In Verbindung mit einer leistungsfähigen LED-Beleuchtung werden schnelle Scanzeiten erreicht. Die Produkte von ISRA sind dabei zu allen gängigen Robotertypen und Standard-Kommunikationsschnittstellen kompatibel. In der jüngsten Generation verfügt PowerPICK3D über das OPC/UA-Kommunikationsprotokoll und ist damit auch für die Zukunft der industriellen Produktion gerüstet. Konzipiert als „Ready-to-use“-Systeme biete er zudem eine einfache und schnelle Einrichtung. Quelle: ISRA VISION

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