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Mehr Effizienz und bessere Produkte: Agheera tritt OpenTelematics bei

Hamburg/Troisdorf, 17.01.2019 (msc).

„Ein primäres Ziel ist die Entwicklung eines standardisierten Protokolls zur Übertragung von Telematik-Daten, sowie deren Austausch mit unterschiedlichen Software- und Basistechnologien“ – so beschreibt der Verband OpenTelematics kurz vor der konstituierenden Sitzung Mitte Januar seine Ambitionen. Als eines der ersten Mitglieder ist im Herbst 2018 Agheera beigetreten, ein Tochterunternehmen der Deutschen Post DHL, das seinen Kunden Optimierungen in Produktions- und Logistikprozessen durch Technologie-Einsatz bietet.

Agheera ist frühzeitig dem Telematik-Verband OpenTelematics beigetreten. Bild: Agheera

250 andere Telematik-Anbieter sind bei Agheera mit Sitz in Troisdorf zwischen Köln und Bonn angebunden. Den Wert der Mitgliedschaft für sein Unternehmen sieht Geschäftsführer Raphael Wischnewsky in einer „unglaublichen Effizienzsteigerung“. Es gehe nicht darum, immer noch mehr Anbindungen zu schaffen, sondern darum, Produkte besser zu machen.

Der Vorteil für die Kunden von Agheera sei zwar nur mittelbar, aber auch für sie ergäben sich direkte Vorteile. Es ist nach Ansicht von Wischnewsky vor allem das Unternehmen selbst, das profitieren werde. „Unsere Entwickler hätten so viel mehr Zeit, sich mit den Kernkompetenzen der Anwendungen zu beschäftigen.“ Dadurch werde man einen besseren Service „zu sehr, sehr guten Preisen“ anbieten können. Gegenüber Großkunden aus der Automobilbranche etwa könne man nicht vermitteln, dass man mit etwas nicht weiterkomme. Um das Weiterkommen dennoch zu erreichen, so schildert es Wischnewsky, müsse das Unternehmen „unglaublich viel Energie investieren“. Bei kleineren Anbietern etwa in Osteuropa muss ihm zufolge oftmals sehr viel Zeit zur Lösung aufgewendet werden – viele sprechen dort auch kein Englisch. Die Sprachprobleme spielen allerdings keine Rolle mehr, wenn alle das gleiche Protokoll hätten, führt Wischnewsky als Beispiel an. Vom Beitritt zu OpenTelematics erwartet der Geschäftsführer eine Effizienzsteigerung, die dazu führt, dass der Wettbewerb über „die Qualität des Kernprodukts“ entschieden wird.

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