La-Well Systems und SMART-Q kombinieren Falldokumentation und Telemedizin

Bünde, 03.11.2017.

Ab November ist die elektronische Visite (elVi®) der La-Well Systems GmbH in die Software ISPC der SMART-Q GmbH integriert. So können Ärzte palliativmedizinisch zu betreuende Patienten und deren Angehörige unmittelbar beraten und begleiten.

Das Informationssystem Palliative Care (ISPC) ist als praktisches Rundumwerkzeug für die palliative Betreuung konzipiert. Die Software unterstützt Falldokumentation, Formularmanagement, Teameinsatzplanung und weitere Aspekte des Palliativalltags. Durch die Einbindung der elVi® ist nun auch direkte Videokommunikation möglich.

Daniel Zenz, Geschäftsführer bei SMART-Q, erklärt, warum alle von dieser Kooperation profitieren: „Im palliativen Bereich sind Angehörige und Patienten auf eine schnellstmögliche, kompetente Unterstützung angewiesen. Diese kann nun noch effektiver erfolgen, da mit der Videosprechstunde der Arzt auch zu Unzeiten schnell reagieren kann. Dies ist vor allem auch für ländliche Versorgungsregionen mit langen Anfahrtswegen von bedeutender Wichtigkeit.“

Ein kurzer virtueller Hausbesuch kann in vielen Situationen bereits Ängste entkräften - auch zu Unzeiten. Für die Integration der Videokommunikation spricht zudem, dass überhastete Krankenhauseinweisungen mit einer einfachen Möglichkeit zur Nachfrage verhindert werden können. Genau zu diesem Zweck eignet sich die elVi®. Die Erweiterung der ISPC trägt somit in deutlichem Ausmaß zu einer Stabilisierung der Versorgungssituationen bei.

Komplizierter wird die Software dadurch nicht, denn als webbasierte Anwendung ist die elVi® besonders leicht in die ebenso konzipierten Softwarepakete von SMART-Q zu integrieren. Die Anwendung bleibt für die Kunden eine Lösung aus einem Guss. Auch die Abrechnung läuft weiterhin unverändert über SMART-Q.

Von der Kooperation zwischen La-Well und SMART-Q profitieren deutschlandweit zunächst die 2.500 regelmäßigen Anwender der ISPC-Software. Das ist jedoch erst der Anfang. Zenz und Dr. med. Beckmann, Geschäftsführer der La-Well Systems GmbH, haben bereits viele Ideen dazu, auch in anderen besonders komplexen Versorgungskontexten zusammenzuarbeiten. Hierzu zählen etwa die Versorgung von geriatrischen Patienten, Patienten mit Schmerzen oder Heimbeatmete.

„Wir treten für Kooperation in der E-Health-Branche an und folgen damit der Maxime des ZTG, der Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH, hier in NRW. Wir wollen mit diesem Thema vorankommen, und das gelingt nur, wenn wir unsere Strategie klar an Alltagserfordernissen der Kolleginnen und Kollegen ausrichten,“ ist Dr. med. Beckmann überzeugt. Und der muss es wissen, denn er ist selbst praktizierender Chirurg. 

Hintergrund zu elVi

Die elektronische Visite (kurz elVi®) ist eine telemedizinische Kommunikationsanwendung, die von der La-Well Systems GmbH aus Bünde entwickelt wird. Die Software wird in der haus- und fachärztlichen Versorgung eingesetzt, um eine direkte Videokommunikation zwischen Arzt und Arzt sowie zwischen Arzt und Patient zu ermöglichen. Außerdem können mit der elVi® Vitalparameter und Dokumente datenschutzrechtlich sicher übermittelt werden. So fördert die elVi® die Erreichbarkeit und Vernetzung der ärztlichen und pflegerischen Versorgung. elVi® ist in vielfältigen Anwendungsszenarien einsetzbar, um bei wachsendem Fachkräftemangel Personal zu entlasten, Wege zu sparen sowie den persönlichen Kontakt zum Patienten zu stärken. (Quelle: La-Well Systems GmbH)

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