IoTmaxx bereitet IoT-Portfolio auf den Cyber Resilience Act vor

Hannover, 12.06.2026.

IoTmaxx bereitet seine Geräte auf die ab Dezember 2027 geltenden Anforderungen gemäß des Cyber Resilience Acts (CRA) vor. Demnach müssen Produkte mit digitalen Elementen, die in der EU in Verkehr gebracht werden, ein Mindestmaß an Cybersicherheit erfüllen.

Die Gateways von IoTmaxx werden als gehärtete Industrieplattformen für den Einsatz in rauen Umgebungen entwickelt. Bild: IoTmaxx

Die Gateways von IoTmaxx werden als gehärtete Industrieplattformen für den Einsatz in rauen Umgebungen entwickelt. Die Geräte können in unterschiedlichen Netzumgebungen betrieben werden – von industriellen Anlagen bis hin zu Anwendungen in kritischen Infrastrukturen.

Die Kommunikation erfolgt über Mobilfunk (LTE) oder LAN. Je nach Produktvariante sind weitere Kommunikationsoptionen verfügbar. Dabei stehen folgende Anforderungen im Mittelpunkt: Der sichere Fernzugriff ohne offene Ports, die einfache Integration in bestehende Netzwerke, minimale Eingriffe in IT- und Firewall-Strukturen, die Nachvollziehbarkeit von Zugriffen und in Bezug auf Änderungen sowie die Skalierbarkeit für wachsende Geräteflotten.

IoTmaxx hat verschiedene Sicherheitsmechanismen auf Gerätebasis implementiert. Im Rahmen einer GAP-Analyse wurden diese Maßnahmen mit den Anforderungen des RED Delegated Act (EU 2022/30), der EN 18031-1:2024 sowie den Cybersicherheitsanforderungen der RED-Richtlinie verglichen. Die Analyse dient der Bewertung des aktuellen Umsetzungsstands und der Vorbereitung auf zukünftige regulatorische Anforderungen, einschließlich des Cyber Resilience Act (CRA). Zu den implementierten Sicherheitsmaßnahmen gehören unter anderem:

  • Risk Assessment
  • System Hardening
  • Signierte Updates
  • SBOM (Software Bill of Materials)
  • Vulnerability Management
  • Lifecycle- und Security-Update-Policy
  • Schwachstellenanalysen und Penetrationstests nach Bedarf
  • Überwachung relevanter Sicherheitsmeldungen und Schwachstellen

 

Die kontinuierliche Aktualisierung durch geprüfte Updates unterstützt Betreiber von Industrie-, Energie- und IoT-Infrastrukturen bei der Umsetzung ihrer Cybersicherheitsstrategie und der Vorbereitung auf zukünftige regulatorische Anforderungen wie CRA, RED Cybersecurity und NIS-2.

Technisch abgestimmte Gesamtlösung

Die Gateways von IoTmaxx sollen somit eine integrierte Sicherheits- und Update-Architektur, eine dokumentierte Lifecycle-Strategie und auch ein professionelles, zentral gesteuertes IoT-Device-Management bieten. Sie wurden um einen Agenten für die Plattform Qbee ergänzt und können somit eine sichere, skalierbare und für das Feld optimierte Gesamtlösung sein. IoTmaxx stellt die Lizenzen sowie den Portalzugang bereit – vom Pilotprojekt bis zum Rollout mit hohen Stückzahlen.

Über Qbee kann die Geräteverwaltung mit geringem Betriebs- oder Integrationsaufwand über ein webbasiertes Portal erfolgen – das ermöglicht Wartung, Diagnose sowie den Support im laufenden Betrieb.

„Unsere Geräte arbeiten nach dem Outbound-only-Kommunikationsprinzip, das heißt, die Verbindung zur Plattform erfolgt über einen kontrollierten TLS-verschlüsselten Fernzugriff und wird ausschließlich von unseren Gateways aufgebaut“, erklärt Christian Lelonek, Geschäftsführer von IoTmaxx. „Somit kann auf offene Ports, Port-Forwarding, VPN-Infrastrukturen oder öffentliche IP-Adressen verzichtet werden.“

Durch die zertifikatsbasierte Authentifizierung werden Gateways gegenüber der Managementplattform qbee eindeutig identifiziert. Dies unterstützt den Schutz der übertragenen Kommunikations-, Konfigurations- und Steuerdaten vor Manipulation und unbefugtem Zugriff. Quelle: IoTmaxx

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