Fahrerlose Transportsysteme optimieren Intralogistik bei Papierhülsen-Hersteller ALBERT EGER
Die ALBERT EGER GmbH & Co. KG aus Deutschland, einer der führenden Hersteller von Papierhülsen und Wickelkernen beliefert Branchen so unterschiedlich wie die Lebensmittel- und die Feuerwerksindustrie. Das bringt eine enorme Bandbreite an Anforderungen mit sich, die sich im Produktionsalltag unmittelbar bemerkbar macht.
Dazu kommt, was viele produzierende Betriebe kennen: zu wenig Fachpersonal, zu wenig Platz, zu viel manueller Aufwand. Irgendwann stößt man damit an Grenzen – und ALBERT EGER hat entschieden, diese Grenzen nicht einfach hinzunehmen, sondern die Produktion grundlegend neu zu denken.
Fahrerloser Transport im Vier-Minuten-Takt
Die Lösung kam in Form von LEO flow, dem fahrerlosen Transportsystem von BITO-Lagertechnik. Seitdem übernehmen die autonomen Transporter die Aufgaben, die zuvor mühselige Handarbeit erforderten: einen befüllten Karton zur Palettierung bringen, einen leeren zurückholen, bereitstellen, warten, wieder von vorn. Was sich simpel anhört, ist in der Praxis eine logistische Daueraufgabe – bei einem Takt von vier Minuten je Maschine rund um die Uhr.
Jeder Produktionsmaschine ist dabei ein eigener LEO flow-Transporter zugewiesen. Das System ist mit angetriebenen Rollen und einem Gurtförderband ausgestattet, sodass Kartons seitlich aufgenommen und abgegeben werden können. Weil im Werk verschiedene Maschinenhöhen aufeinandertreffen, kommt die höhenverstellbare Variante zum Einsatz – ein Detail, das in der Praxis einen großen Unterschied macht.
Weniger Fehler, mehr Spielraum
Was die Automatisierung konkret bringt, zeigt sich vor allem dort, wo es früher hakte: Die Fehlerquote ist gesunken, die Abläufe sind berechenbarer geworden, und die Produktqualität lässt sich stabiler reproduzieren. Gerade auf den beengten Flächen im Produktionsbereich war das keine Selbstverständlichkeit – doch LEO flow lässt sich auch für enge Fahrmanöver präzise einrichten.
Für die Belegschaft bedeutet der Wandel vor allem Entlastung von monotonen Transportaufgaben. Gleichzeitig hat sich der Personalbedarf in diesem Bereich spürbar reduziert – ein Faktor, der angesichts des Fachkräftemangels mehr wiegt als mancher Investitionsposten. Bei Auftragsspitzen kann das Unternehmen heute flexibel in den Drei-Schicht-Betrieb wechseln, ohne dafür zwingend zusätzliches Personal einplanen zu müssen. Das schafft einen Spielraum, den viele Wettbewerber nicht haben. Quelle: BITO-Lagertechnik










