Die TIS GmbH vereint Fotografie und Telematik im mobilen System PSV3
Die Palette der zeit- und kostensparenden Anwendungen reicht von der Abfahrtskontrolle über die Schadens- und Belade-Dokumentation bis zum Erfassen von Wechselbrücken und Belegen oder der Führerscheinkontrolle. Das jüngste Modul „Sperrgut“ soll das lückenlose Aufspüren sperriger Sendungen im Sammelguteingang ermöglichen und damit für einfachere Prozesse und höhere Margen sorgen. Jede einzelne Funktion kann über das Display des mobilen Datenterminal (MDT) aufgerufen werden. PSV3 bietet für jedes Modul eine verständliche Menüführung. Treiber dieser Entwicklung sind laut TIS, konkrete Kundenanforderungen und die hohe Qualität der Kameras in modernen MDTs.
„Auch bei widrigen Lichtverhältnissen liefert heute ein gutes MDT kompromisslose Bilder“, stellt TIS-Geschäftsführer Peter Giesekus fest und ergänzt: „Zur IAA stellen wir ein neues Gerät vor, dass hier neue Maßstäbe setzt.“ Unabhängig davon biete Fotografie in der Telematik völlig neue Chancen zur Prozessoptimierung.
So führe laut Hersteller das mobile Erfassen von Ablieferbelegen zu einer vereinfachten und beschleunigten Abrechnung. Mit Hilfe von PSV3 steht nach dem Entladen ein mit der Sendungsnummer verknüpfter Abliefernachweis als Foto zur Verfügung, so dass die Rechnungslegung direkt erfolgen kann. Auch das Scannen von Tankbelegen kann im Arbeitsablauf von PSV3 festgelegt werden. Dann gibt die Telematiksoftware vor, dass der Fahrer seine Tankdaten am MDT erfassen und den zugehörigen Beleg mit der eingebauten Kamera fotografieren muss.
Ein weiteres Beispiel für optimierte Prozesse durch die Integration von Telematik und Fotografie bietet nach Angaben von TIS die gesetzlich vorgeschriebene Abfahrtskontrolle. Bei PSV3 erscheint vor der Abfahrt auf dem Display des MDT ein kleines Prüfprotokoll, das Klick für Klick - von der Beleuchtung über die Plane bis hin zu den Reifen - den Zustand des Lkw abfragt. Ist alles in Ordnung, quittiert der Fahrer jede Frage mit einem Tastendruck. Wird ein Schaden festgestellt, wird dieser fotografiert. Anschließend wird das Bild zusammen mit dem automatisch generierten Prüfbericht in die Zentrale gesendet. „Damit ist der Unternehmer nachweislich seiner Pflicht nachgekommen, die Fahrer zur Abfahrtskontrolle anzuhalten“, sagt Giesekus.













