Automatisiert in die Zukunft: groninger setzt auf neues Logistikzentrum von Kardex Mlog

Detailansicht des Behälter Shuttle-Lagers. Bild: Groninger

Neuburg/Kammel, 29.09.2025.

Das Crailsheimer Familienunternehmen groninger hat mit Unterstützung von Kardex Mlog ein neues Logistikzentrum in Betrieb genommen. Das Maschinenbauunternehmen, ein Spezialist für Abfüll- und Verschließanlagen in der Pharma-, Healthcare- und Kosmetikbranche, setzt künftig auf eine hochautomatisierte Kombination aus Paletten- und Kleinteilelager mit Shuttle-System.

Kardex Mlog hat für das neue Logistikzentrum von groninger ein automatisches Hochregallager sowie ein Behälter Shuttle System powered by Rocketsolution errichtet. Bild: Groninger

Das Herzstück der neuen Anlage bildet ein dreigassiges Hochregallager mit mehr als 3.000 Palettenstellplätzen. Hier werden bis zu 800 Kilogramm schwere Paletten mit Ersatzteilen und Baugruppen vollautomatisch eingelagert. Ergänzt wird die Lösung durch ein Behälter Shuttle-Lager (AKL), das vom Technologie-Start-up Rocketsolution entwickelt wurde und inzwischen Teil von Kardex ist. Mit seinen 34 Ebenen und rund 17.900 Stellplätzen sorgt es für die effiziente Handhabung von Kleinteilen – von Schrauben bis zu Ventilen.

Die Inbetriebnahme erfolgte in zwei Etappen: Bereits 2022 ging das Hochregallager an den Start, ein Jahr später folgte das Kleinteilelager. Gesteuert wird der gesamte Materialfluss durch das Kardex Control Center mit dem Modul MFlow. An den Kommissionierplätzen unterstützen grafisch aufbereitete Anweisungen die Mitarbeitenden, was für ergonomische Abläufe und eine geringe Fehlerquote sorgen soll.

„Wir haben uns für die Gesamtlösung von Kardex Mlog entschieden, weil uns Nachhaltigkeit, Effizienz und Erfahrung überzeugt haben. Durch die hohe Verfügbarkeit der Lösung im Praxiseinsatz wurden unsere Erwartungen inzwischen bestätigt“, betont Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung Gerhard Brenner.

Mit der neuen Logistiklösung ist groninger nicht nur für die aktuelle Nachfrage gerüstet. Dank des modularen Konzepts kann das Hochregallager um zwei Gassen und das Kleinteilelager um zusätzliche Arbeitsplätze erweitert werden. Quelle: 

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