Autonome Tracking-Lösungen: Rosenberger setzt auf ganzheitlichen Co-Engineering-Ansatz
Co-Engineering statt Standardlösungen
IoT und Künstliche Intelligenz eröffnen enorme Potenziale, erhöhen jedoch zugleich die Komplexität technischer Systeme. Rosenberger begegnet diesen Herausforderungen mit einem strukturierten Smart-Engineering-Ansatz, bei dem alle Systemkomponenten von Beginn an als integriertes Gesamtsystem gedacht werden. Ziel sind robuste, skalierbare und langfristig betreibbare Lösungen, die auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen zuverlässig funktionieren.
Während viele IoT-Lösungen auf standardisierte Komponenten zurückgreifen, setzt Rosenberger auf konsequente Individualisierung. Im engen Austausch mit den Kunden werden die jeweiligen Pain Points identifiziert und in passgenau Lösungen übersetzt, die sich nahtlos in bestehende Prozesse und IT-Landschaften integrieren lassen.
TINO – flexible Tracking-Plattform
Ein Beispiel für diesen Ansatz ist die Plattform TINO für autonomes IoT-Asset-Tracking. Die Lösung wurde entwickelt, um spezifische Anforderungen in Logistik, Industrie und Bauwesen zu erfüllen – etwa lange Batterielaufzeiten, minimale Wartungsaufwände und eine flexible Systemintegration. TINO ermöglicht präzises Tracking über große Areale hinweg, optimiert Prozesse und reduziert nachhaltig Betriebskosten.
Als Teil eines ganzheitlichen Systems sind Gerät, Konnektivität, Backend und Datenlogik bei TINO eng miteinander verzahnt. Die Lösung lässt sich in Echtzeit konfigurieren, ohne Änderungen an Hardware oder Software. Eine robuste, langlebige Architektur sorgt für den zuverlässigen Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen. Offene Schnittstellen und eine leistungsfähige Backend-Anbindung gewährleisten eine nahtlose Systemintegration und Zukunftssicherheit.
Maximale Batterielaufzeit durch intelligente Algorithmen
Ein zentrales Merkmal von TINO ist die außergewöhnlich lange Batterielaufzeit. Intelligente Algorithmen, Data-Science-Instrumente und KI passen Sendeintervalle dynamisch an und ermöglichen so selbst in rauen Umgebungen Batterielaufzeiten von bis zu zehn Jahren bei voller Funktionalität.
Bereits auf Geräteebene filtert das System irrelevante Bewegungen heraus. Das eingesetzte Movement-Pattern-Detection-Verfahren (MPD) analysiert typische Bewegungsmuster mithilfe statistischer Methoden und linearer Algebra. So lassen sich ungewöhnliche Ereignisse wie Diebstahl, Fehlbedienungen oder ineffiziente Nutzung zuverlässig erkennen und prognostizieren.
Cyber-Security: Secure by Design
Cyber-Sicherheit ist integraler Bestandteil aller Smart-Engineering-Lösungen von Rosenberger. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, rollenbasierte Zugriffsrechte und eine „Secure by Design“-Architektur, die auch für KRITIS-Umgebungen geeignet ist, erfüllen hohe Sicherheits- und Compliance-Anforderungen.
Vernetzt, global und vielseitig einsetzbar
Die Anbindung an ERP- und Asset-Management-Systeme wie SAP ermöglicht den direkten Austausch von Objekt- und Betriebsdaten in Echtzeit. Globale SIM-Karten mit Multi-Provider-Roaming, ein Multi-Band-LTE-Modul (LTE-M, NB-IoT, EGPRS) sowie GPS- und Zellortung gewährleisten weltweit eine stabile, lückenlose Datenübertragung. Typische Anwendungsbereiche sind unter anderem Flughafen-Bodenabfertigung, Logistik und Transport, industrielle Prozesse sowie die Bauindustrie.
„Smart Engineering von Rosenberger steht für leistungsstarke IoT-Lösungen, die Effizienz steigern, Kosten senken und langfristige Zukunftssicherheit schaffen. Mit KI-gestützter Energieoptimierung, hoher Cyber-Security und einem strukturierten Rollout begleitet Rosenberger Unternehmen ganzheitlich als verlässlicher Partner für individuelle IoT-Use-Cases“, sagt Kai-Uwe Müller, Director Smart Engineering bei Rosenberger. Quelle: Rosenberger










