Verband OpenTelematics erkennt steigendes Interesse von ERP,- TMS- und Telematik-Herstellern

Düsseldorf, 14.12.2018.

Im August gründeten die vier Telematik-Spezialisten Couplink, LOSTnFOUND, Navkonzept und YellowFox den Verband OpenTelematics mit dem Zweck eine softwareunabhängige Standardschnittstelle zu etablieren. Langfristig sind einheitliche Standards zwingend erforderlich, um den digitalen Austausch von Auftrags- und Logistikdaten für alle betreffenden Unternehmen zu ermöglichen. 

Das Gründungsteam von OpenTelematics will neue Standards setzen (v.l.n.r.): Hans-Jörg Nolden, Vorstand Thomas Gräbner, Jens Uwe Tonne und Daniel Thommen. Bild: OpenTelematics e.V.

Mobile Auftrags- und Telematik-Daten intern und über die Unternehmensgrenzen hinaus digital auszutauschen, ist für Anwender oftmals noch gar nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohen Investitionen möglich. Die dazu nötigen Schnittstellen zu vorhandenen ERP- oder Transportmanagementsystemen müssen Lösungsanbieter dann häufig erst unter großem Zeit- und Kostenaufwand realisieren.

Der von vier Telematik-Spezialisten gegründete Verband OpenTelematics e. V. schreibt sich daher den einfachen Austausch von Logistikdaten auf die Fahne. Dazu entwickelten die Gründungsmitglieder Jens Uwe Tonne, Vorstand von Couplink, Daniel Thommen, Vorsitzender der LOSTnFOUND-Gruppe, Hans-Jörg Nolden, Geschäftsführer von Navkonzept, sowie Thomas Gräbner, Vertriebsleiter von YellowFox, eine softwareunabhängige Standardschnittstelle.

Vereinfachter Datenaustausch

Kundenprojekte stagnierten oder verliefen häufig sehr langwierig, da zunächst die Schnittstellenanbindung an das Primärsystem vorgenommen werden musste. „Doch viele Unternehmen scheuen sich regelrecht noch vor einer Digitalisierung und den damit verbundenen Kosten“, so Gräbner. Nach vielen intensiven Gesprächen war daher klar: Man bündelt das Know-how in einem Verband und schafft eine gemeinsame Lösung für alle Unternehmen, bei denen mobile Daten anfallen.

Über die von OpenTelematics entwickelte Standardschnittstelle kann das Potenzial der Digitalisierung für Kunden nun besser genutzt und Projekte können deutlich schneller umgesetzt werden. Gräbner: „Somit ist für alle Lösungsanbieter und Anwender eine einheitliche Grundlage geschaffen, mobile Daten zu digitalisieren und auszutauschen.“

Seit der Gründung ist viel passiert

Nach Angaben von OpenTelematics unterstützen namhafte Verbände und Telematik-Experten, wie Herr Prof. Dr. Dudek diese Idee und halten es auch für die einzige Möglichkeit, zu einer schnellen und kompletten Vernetzung zu gelangen und die Digitalisierung auch für kleinere Unternehmen überhaupt zu ermöglichen.

Mehr als 30 interessierte ERP,- TMS- und auch Telematik-Hersteller haben bisher ihr Interesse bekundet, sich am Verband OpenTelematics e V. beteiligen zu wollen.

Weitere Verbandsmitglieder gesucht

Auch weiterhin werden Mitglieder gesucht. Nur eine flächendeckende Ausbreitung kann den Kunden den Nutzen einer kompletten Vernetzung bringen. Die ersten Mitglieder haben den Vorteil, die Schnittstelle mit entwickeln zu können und ihre eigenen Anforderungen mit einzubringen. Quelle: OpenTelematics

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