Schmitz Cargobull führt Ladungsträgermanagement BinMan ein

Dresden, 08.08.2025.

Kofferfahrzeuge für Kühlware, Kipper für Baustoffe oder Curtainsider für schwere Rollen – Schmitz Cargobull hat für jeden Transport den passenden Trailer, damit der Güterverkehr rund läuft. Dieses Prinzip gilt bei dem Münsterländer Fahrzeughersteller auch am zentralen Leergutplatz in Altenberge. Laut Julia Robert, Behälterplanerin bei Schmitz Cargobull, läuft hier alles zusammen – die Anlieferung und anschließende erneute Verteilung von Leergut aus beziehungsweise an verschiedene Montagewerke von Schmitz Cargobull.

Zukunftssicheres Behältermanagement: Schmitz Cargobull setzt auf BinMan von LOGSOL. Bild: Schmitz Cargobull

Nach ihren Angaben sind circa 500 verschiedene Behältertypen im Umlauf. Seit April 2021 arbeiten sechs Mitarbeitende bei Schmitz Cargobull in Altenberge und im benachbarten Vreden mit dem Ladungsträgermanagement BinMan. Gleichzeitig wurde eine neue externe Lieferantenplattform eingeführt. „Eine Schnittstelle ermöglicht uns, Behälter mit Produktionsteilen für Trailer von Lieferanten automatisch in BinMan zu transferieren“, sagt Julia Robert. Durch das Zusammenspiel beider Projekte fallen fast keine manuellen Tätigkeiten mehr an. Das verbessert nicht nur die Steuerung des Leerguts, sondern reduziert auch den Verlust erheblich.

Drei individuelle Schnittstellen für SAP und Lieferantenplattform

Überzeugt hatte den Kunden ursprünglich ein erfolgreiches BinMan-Projekt beim LKW-Hersteller DAF Trucks. Nach der Anforderungsanalyse und wenigen kundenspezifischen Anpassungen der BinMan-Standardprozesse durch LOGSOL erfolgte die Produktivimplementierung bei Schmitz Cargobull im zweiten Halbjahr 2021. Dabei spielten drei individuelle Schnittstellen eine entscheidende Rolle – eine zum zentralen SAP-System des Kunden und zwei zur parallel eingeführten Lieferantenplattform. „Zu den Ausgangslieferungen der Schmitz Cargobull-Werke aus SAP kamen die der Lieferanten und Dienstleister aus dem Lieferantenportal, ergänzt durch Transportdetails von externen Lieferanten“, erläutert Thomas Stöhr, Senior Product Manager bei LOGSOL.

Effizienzsteigerung und Standardisierung durch die Behältermanagement-Software BinMan

Die Einführung von BinMan hat Schmitz Cargobull geholfen, viele Prozesse effizienter zu gestalten und außerdem die Standardisierung der Abläufe im Behältermanagement, speziell der Leergutdisposition, über die verschiedenen nationalen und internationalen Standorte weiter voranzutreiben. Aus Sicht von Julia Robert ist es zum Beispiel ein großer Vorteil, dass Behälterbestellungen gebündelt über BinMan laufen und keine Excellisten mehr hin- und hergeschickt werden müssen: „Fehler lassen sich sofort tagesaktuell bearbeiten, anstatt wie früher erst nach einem Monat.“ Eine weitere Verbesserung konnte kurz nach der Einführung von BinMan realisiert werden: „Lieferanten haben den 24/7-Zugriff auf ihre Bestände sehr gut angenommen“, berichtet die Behälterplanerin. In einem Werk von Schmitz Cargobull nutzen Mitarbeitende die BinMan-App. „Mit mobilen Datenerfassungsgeräten können wir Mengenabweichungen oder Behälterdefekte direkt buchen, ohne lange am Computer zu sitzen und Bilder umständlich hochzuladen“, sagt Julia Robert.

Lieferscheine werden an der Ware abgescannt, beschädigte Behälter fotografiert, die Reklamation direkt übertragen. Die Nutzung der App führt außerdem zu einer Reduzierung von zusätzlichem Papierverbrauch. Die bisherige Entwicklung seit der Einführung von BinMan bei Schmitz Cargobull sei durchweg positiv, auch wenn ein Großteil der bis zu 300 Lieferanten noch an das System angeschlossen werden muss. Julia Robert kann sich sogar eine Erweiterung der Zusammenarbeit mit LOGSOL sehr gut vorstellen: „Ich finde die Flexibilität von LOGSOL gut, damit bei uns alles 100 Prozent rund läuft.“ Angesichts immer komplexerer Lieferketten sieht Schmitz Cargobull gute Voraussetzungen, BinMan einfach an veränderte Anforderungen anzupassen und bestehende Prozesse weiter zu optimieren. Quelle: LOGSOL

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