Künstliche Intelligenz und Handwerk: Neue Ausstellung zum Forschungsprojekt "KIDiHA" in der FHM Bielefeld

Bielefeld, 23.07.2025.

KI revolutioniert die Bildung, den Mittelstand und somit auch das Handwerk. Was das genau bedeutet, wie KI im Handwerk genutzt werden kann und wie Bildung KI im Handwerk aufgreift – auf diese Fragen gibt die Ausstellung „KI anpacken. Zukunft gestalten.“ Antworten.

Friedel Heuwinkel, Leiter des FHM-Instituts für den Mittelstand, Michael Lutter, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, Ina Brandes MdL, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Prof. Dr. Klaus Schafmeister, FHM-Projektleiter KiDiHa, Nissrin Arbesun Perez, Fraunhofer IOSB-INA Prof. Dr. Anne Dreier, Rektorin der FHM, Christian Temath, Geschäftsführer KI.NRW, bei der Eröffnung der Ausstellung. Bild: Fachhochschule des Mittelstands (FHM)

Zur feierlichen Eröffnung mit mehr als 150 Gästen war Ina Brandes MdL, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, in der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld. Die ganze Ausstellung aus dem Forschungsprojekt „Künstliche Intelligenz und Digital-Offensive für das HANDwerk in Nordrhein-Westfalen“ (KIDiHA) ist online verfügbar.

Für viele Handwerksbetriebe ist KI noch weit weg, andere nutzen sie bereits, manche sind angesichts der Möglichkeiten überfordert. Die Ausstellung will den Nutzen und die Potenziale von KI verständlich und greifbar machen. Besucherinnen und Besucher erwarten Grundlagen, Praxisbeispiele und Zukunftsvisionen – mit einem klaren Fokus auf das Handwerk, aber mit Impulsen für alle KI-Interessierten.

„Die Ausstellung weist nicht nur dem Handwerk die Möglichkeiten von KI auf, sondern allen mittelständischen Unternehmen. Sie zeigt unseren Studierenden – den Fachkräften von morgen - wie betriebliche Transformationen und zukunftssicheres Agieren gelingen“, sagte FHM-Rektorin Prof. Dr. Anne Dreier.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes MdL: „Künstliche Intelligenz kann unser Leben besser machen – wenn wir sie klug einsetzen: ob im Kampf gegen Krankheiten, für smarte Verkehrsplanung oder im Handwerk. Das Projekt „Künstliche Intelligenz und Digital-Offensive für das HANDwerk in Nordrhein-Westfalen“ ist dafür ein tolles Beispiel. Es macht den Fachkräften von morgen Lust auf die Chancen und den Mehrwert von KI in den Betrieben.“

 

Der erfolgreiche Transfer von der Mittelstandsforschung in Praxis und Lehre ist auch im Projekt KIDiHa, aus dem die Ausstellung entstanden ist, ein zentraler Baustein.

„Die Potenziale von Künstlicher Intelligenz sind auch für kleinere Handwerksbetriebe enorm. Das Handwerk kann KI als Werkzeug nutzen, um Antworten auf aktuelle Herausforderungen wie hohe Energiekosten, aufwendige Dokumentation oder eine optimierte Kundenorientierung zu finden. Die Ausstellung zeigt diese Potenziale anhand von konkreten Beispielen. Sie vermittelt Wissen, gibt Denkanstöße und motiviert, sich mit KI auseinanderzusetzen“, resümiert KIDiHa-Projektleiter Prof. Dr. Klaus Schafmeister. Quelle: Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld

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