AMR 2-Pin-Sensor-ICs für die exakte Drehzahl- und Positionserfassung
Das in den beiden Sensor-ICs zum Einsatz kommende AMR-Brückenarray arbeitet mit einem größeren Luftspalt als üblicherweise verwendete Hall-Effekt-Sensor-ICs. Dank seines einzigartigen Brückendesigns besitzt das Array eine höhere Empfindlichkeit als Hall-Effekt-Sensor-ICs und erfordert keine automatische Verstärkungsregelung oder Chopper-Stabilisierung, die zu erhöhtem Jitter führen kann. Die Verwendung des AMR-Brückenarrays garantiert bei Vibrationen, plötzlichem Luftspaltwechsel oder Rundlauffehlern im System auch ohne komplexe Algorithmen zur Größenkompensation ein stabiles Verhalten am Nulldrehzahl-Ausgang.
Unabhängig von Magnetpolgrößen, können die Sensoren mit verschiedenen Ringmagneten gekoppelt werden. Zudem wurde auf der Schaltung bereits ein Kondensator zum EMV-Schutz integriert, so dass in den meisten Anwendungen kein zusätzlicher externer Kondensator erforderlich ist. Die breiten Leitungen sind für eine Schweißbaugruppe ausgelegt, was die Montage des Bauteils in Kundenanwendungen erleichtert.
Die hochrobusten, gegen Verpolung und ESD geschützten Sensor-ICs können in einem extrem weiten Betriebstemperaturbereich von -40°C bis +150°C eingesetzt werden und erfordern keine Kalibrierung. Beide Modellvarianten sind AEC-Q100H Grad 0-qualifiziert und konform mit ISO26262 ASIL-B(D), die MTBF beträgt 1,4 Millionen Stunden.
Die Sensoren lassen sich in der Fahrzeugtechnik sehr vielseitig einsetzen, z.B. für die Synchronisation der Gangschaltung, zur Überwachung der Raddrehzahl/-richtung für Antiblockiersysteme (ABS) und elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) oder zur Rückmeldung des indirekten Reifendrucks. Quelle: SE Spezial-Electronic AG








