Logistik- und Busbranche von hohen Kraftstoffkosten betroffen: Verbände fordern "Gewerbediesel" und Rettungsschirm

Frankfurt am Main, 10.03.2022.

Angesichts der massiven Preissteigerungen beim Diesel aber auch bei den Gaskraftstoffen CNG und LNG schlagen die Verbände der Logistikwirtschaft und der Busbranche AMÖ, BDO, BGL, und BWVL Alarm.

Die Kraftstoffkosten für den Transport- und Logistiksektor aber auch für den Reisebusverkehr werden zu einem fundamentalen Belastungsfaktor für den deutschen Mittelstand und die deutsche Verkehrswirtschaft. Die Unternehmen der Transport-, Logistik- und Busbranche haben mit massiven Preissteigerungen im Einkauf bei Diesel und Gas (LNG, CNG) in kürzester Zeit zu kämpfen. Dies belastet nicht nur ihre Liquidität, sondern könnte in vielen Fällen zur Existenzfrage werden.

Die Verbände fordern von der Politik nun eine unverzügliche staatliche Intervention. Andernfalls könen die Logistikwirtschaft die Versorgungssicherheit nicht aufrechterhalten und die Busbrache insbesondere nicht den Reisebusverkehr. Der Bundeswirtschaftsminister müsse jetzt seine Verantwortung für den deutschen Mittelstand wahrnehmen und einen Gewerbediesel einführen sowie einen Rettungsschirm für existenzgefährdete CNG/LNG-Flottenbetreiber aufspannen, heißt es seitens der Verbände. Quelle: BGL

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