NetEye schafft mit Version 3.8 neue Möglichkeiten in der Big-Data-Analyse

Bozen, 07.09.2016.

NetEye, die IT-System-Management-Lösung von Würth Phoenix, ist nun in Version 3.8 verfügbar. Neben wichtigen Verbesserungen in den Bereichen Discovery und Asset Management wurde NetEye vor allem um neue Möglichkeiten zur Erkennung von Mustern und Trends in großen Datenmengen erweitert. Zudem bringt der Release von Alyvix 2.3 neue, in NetEye integrierbare Features zur Überwachung der End User Experience. 

Mit dem neuen NetEye-Release werden nicht nur zahlreiche Funktionen signifikant verbessert. Die aktuelle Version der System-Management-Lösung erlaubt nun die Implementierung eines völlig neuen Ansatzes, um die Leistungsdaten der überwachten Systeme nutzbar zu machen: Die bislang vorhandene Barriere zwischen den verschiedenen Datenbeständen im Monitoring wird aufgebrochen, indem die Informationen in einer einheitlichen Zeitreihendatenbank abgelegt werden. Der Vorteil dabei ist, dass eine Vielzahl von Performance-Daten verschiedener Systeme für eine Zeitspanne in wenigen Augenblicken grafisch dargestellt und ausgewertet werden kann.

Die zeitorientierte Abbildung der Leistungsdaten übernimmt die Datenbank InfluxDB. Die Daten können in NetEye nun mit verschiedenen Auflösungen und Vorhaltezeiten abgelegt werden. Für die grafische Darstellung liefert Grafana das Frontend, über welches die Suchanfragen vordefiniert und die entsprechenden Grafiken generiert werden.

Die Integration von InfluxDB und Grafana ist für die Erkennung von Trends innerhalb großer Datenmengen konzipiert. Die leistungsstarke Datenbank stellt Daten innerhalb von Millisekunden nach deren Erfassung zur Verfügung, wodurch sie Analysen in Echtzeit ermöglicht. Durch den Vergleich historischer Daten können Muster, Trends, Abweichungen und Entwicklungen erkannt werden.

Zahlreiche Erweiterungen und Verbesserungen

NetEye 3.8 bringt auch viele Erweiterungen und Verbesserungen mit. So wurde etwa das Discovery-Modul NeDi aktualisiert und bietet nun eine bessere Unterstützung für Komponenten zahlreicher Hersteller. Auch die grafische Darstellung der Netzwerk-Topologie wurde von Würth Phoenix überarbeitet. Die erzeugten Grafiken lassen sich nun noch einfacher und flexibler manuell anpassen, um den Administratoren einen genaueren und intuitiveren Überblick zu ermöglichen.

Auch die Bedienung des Asset Managements ist einfacher geworden. Mit NetEye 3.8 ermöglicht unter anderem eine neue, vertikale Menüleiste die schnellere Navigation zu den gewünschten Inhalten. Plugins sind nun nicht mehr separat aufgelistet, sondern in die bestehenden Menüpunkte integriert. Darüber hinaus verfügt NetEye 3.8 über ein neues API (Application Programming Interface) zur einfacheren Integration. Die Einführung des NetEye-API ermöglicht das Auslesen von Monitoring-Ergebnissen und die Konfiguration von Monitoring-Komponenten aus Dritt-Systemen wie zum Beispiel einer bestehenden CMDB (Configuration Management Database).

 

Quelle: Würth Phoenix GmbH

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