T Comm Telematics digitalisiert die Gefahrguttransporte von WTK

Mittlerweile wurden beim WTK bereits 16 Tankwagen umgerüstet. Bild: WTK/T Comm

Münster/Witten, 30.10.2025.

Die Wittener Transport-Kontor Heinrich Stratmann GmbH (WTK) setzt bei temperaturgeführten Chemietransporten auf die drahtlose Sensortechnik von T Comm Telematics. Damit verbessert das familiengeführte Unternehmen aus dem Ruhrgebiet nicht nur die Flexibilität beim Platzieren der Messpunkte im Inneren eines Tankwagens, sondern reduziert auch den Aufwand für die Montage, Reparatur und Wartung. Darüber hinaus besteht durch die Lösung von T Comm Telematics die Möglichkeit, einen Temperaturnachweis beim Entladen via QR-Code vorzunehmen, was die Fehleranfälligkeit beim Ablesen reduziert.

Thomas Jungermann, Geschäftsführer beim WTK. Bild: WTK/T Comm

Vom Ruhrgebiet kreuz und quer durch Europa: Die Wittener Transport-Kontor Heinrich Stratmann GmbH (WTK) hat sich auf die Beförderung von Chemikalien insbesondere Polyestergrundstoffen für die Großindustrie spezialisiert. Diese müssen konstant bei über 150 Grad Celsius zu teilweise über 3000 Kilometer entfernten Zielen transportiert werden.

„Von der Überwachung der Temperaturen hängt viel ab. Wird ein kritischer Wert über- oder unterschritten, muss entschieden werden, ob eine Tour noch bis zum Kunden fortgesetzt werden kann oder ob außerplanmäßig eine Heizanlage aufgesucht werden muss – was mit deutlichen Mehrkosten verbunden ist“, erläutert Thomas Jungermann, Geschäftsführer beim WTK.

Zur Überwachung der Temperaturen werden im Inneren eines Tankwagens an mehreren Stellen Sensoren angebracht. In der Vergangenheit mussten beim WTK dafür jedes Mal Löcher gebohrt und Kabel verlegt werden. Um den Aufwand zu reduzieren, entschied sich das Unternehmen im Jahr 2023, die drahtlose Sensortechnik von T Comm Telematics zu testen. Dazu wurden zunächst drei Tankwagen mit der Lösung des Anbieters mit Stammsitz in den Niederlanden und Deutschlandvertretung im westfälischen Münster ausgerüstet. Neben den drahtlosen Sensoren gehören auch Basiseinheiten und ein benutzerfreundliches Webportal zur Überwachung zur Lösung von T Comm Telematics. Erfasst werden die Temperaturen, der Türstatus, die Lkw-Kopplung, der Füllstand und die Trailer Management Daten (EBS). Schnittstellen zu anderen Telematikanwendungen, ERP und Visualisierungsplattformen ermöglichen ein reibungsloses Zusammenspiel der verschiedenen Lösungen.

Temperaturdaten via QR-Code abrufen

Für WTK-Geschäftsführer Jungermann war insbesondere die Anbindung an die bereits eingesetzte Telematikanwendung von Spedion von großer Bedeutung: „Eine Schnittstelle zur Lösung von T Comm Telematics war schon vorhanden. Auf diese Weise konnten unsere Disponenten die Temperaturen gleich in ihrer gewohnten Umgebung einsehen und mussten nicht mehr zwischen verschiedenen Lösungen hin- und herklicken“, sagt er.

Als ein weiterer Vorteil erwies sich für Jungermann die Möglichkeit, die Temperaturdaten beim Entladen via QR-Code abzurufen. Dabei wird außen am Auflieger ein QR-Code angebracht. Dieser kann beim Entladen mit einem beliebigen mobilen Endgerät gescannt werden und übermittelt im Anschluss die exakten Temperaturdaten.

„Ein analoges, außen angebrachtes, Thermometer ist starken witterungsbedingten Einflüssen durch Regen, Schnee oder Wind ausgesetzt und auch optische Verzerrungen durch eine ungünstige Perspektive können zu Fehlern beim Ablesen führen. Durch die digitale Übermittlung der Daten gehört das jetzt der Vergangenheit an“, so Jungermann.

Mittlerweile wurden beim WTK bereits 16 Tankwagen umgerüstet. Geplant ist, dass sukzessive alle Auflieger und Anhänger mit der drahtlosen Sensortechnik von T Comm Telematics ausgestattet werden. Quelle: T Comm Telematics

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