Rosenberger Telematics und Opheo starten Zusammenarbeit
Hintergründe der Partnerschaft erläutern Alexander Sollmann, Managing Director von Solvares Logistics, und Christian Meschnig, CEO von Rosenberger Telematics, in einem aufschlussreichen Dialog. Im Fokus steht die zentrale Frage, wie Unternehmen in der Transport- und Telematikbranche neue Technologien nutzen, um nachhaltiger und effizienter zu arbeiten. Es wird erörtert, wie beide Unternehmen durch Zusammenarbeit und innovative Ansätze den Herausforderungen der Branche begegnen und welche Synergien zwischen ihren Technologien und Systemen einen Mehrwert für die Nutzer schaffen können.
Effizienzsteigerung durch Künstliche Intelligenz und Automatisierung
Die fortschreitende Digitalisierung und die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) sind entscheidend für die Optimierung von Transportprozessen. „Die Bedeutung von KI und Automatisierung wird in den nächsten Jahren erheblich zunehmen“, erklärt Sollmann. Die Softwarelösungen von Opheo ermöglichen bereits heute eine automatisierte Tourenplanung sowie die präzise Vorhersage von Ankunftszeiten.
Meschnig ergänzt: „Wenn wir die Systeme für Tourenplanung und Telematik miteinander verbinden und beispielsweise eine Verspätung durch Echtzeitdaten feststellen, erfolgt eine automatische Anpassung der Ankunftszeit.“ Dies entlastet die Disponenten und optimiert ihre Entscheidungsfindung. „Wir verstehen uns als Partner, die unseren Kunden eine optimale Werkzeugkiste bereitstellen, um ihre täglichen Aufgaben spielerisch bewältigen zu können“, so Meschnig weiter.
Nachhaltigkeit als strategischer Vorteil
Nachhaltigkeit ist nicht nur ein gesellschaftliches Anliegen, sondern auch ein strategischer Vorteil im Transportsektor. „Unternehmen müssen nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllen, sondern aktiv ihre CO₂-Emissionen reduzieren“, betont Sollmann. Ein Beispiel hierfür ist ein Bauunternehmen, das durch integrierte Lösungen zur Vermeidung von Leerfahrten und intelligenten Tourenbündelungen signifikante Kostensenkungen erzielt hat.
In der Transportbranche, die erheblich zur globalen CO₂-Belastung beiträgt, wird der Druck vorausschauend zu arbeiten immer größer. Regulatorische Anforderungen, insbesondere durch die EU-Richtlinie zur Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), verstärken die Notwendigkeit, CO₂-Emissionen nachweislich zu erfassen und zu reduzieren. Unternehmen, die diese Herausforderungen proaktiv angehen, sichern sich entscheidende Wettbewerbsvorteile.
Die Vision einer vernetzten Lösung
Im Zentrum der Zusammenarbeit von Opheo und Rosenberger Telematics steht die Vision einer umfassend integrierten Lösung. „Wenn Planung und Realität in Echtzeit zusammenlaufen, entsteht echter Mehrwert“, beschreibt Sollmann das Potenzial eines digitalen Transportleitstands. Meschnig erläutert weiter: „Gemeinsam liefern wir Werte. Das ist unsere Mission, unser Kundenversprechen und unsere Grundüberzeugung, dass nachhaltige Erfolge nur im partnerschaftlichen Dialog und durch gemeinsame Anstrengungen erreichbar sind.“
Um ein benutzerfreundliches Erlebnis zu ermöglichen, wird der Austausch zwischen den Entwicklern und Anwendern gefördert. Der Fokus liegt darauf, Lösungen zu schaffen, die nicht nur den technischen Anforderungen genügen, sondern auch den praktischen Bedürfnissen der Anwender, die tagtäglich mit diesen Technologien arbeiten.
Zukunftsfähige Strategien und kontinuierlicher Austausch
Abschließend unterstreichen Sollmann und Meschnig die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Austauschs. „Wir möchten, dass unsere Kunden aktiv an der Entwicklung und Verbesserung unserer Lösungen mitwirken“, sagt Meschnig. Dies wird durch regelmäßige Webinare, Workshops und persönliche Dialoge auf Messen gestärkt, um gemeinsam wesentliche Fortschritte in der Branche zu erzielen." Quelle: Solvares Logistics











