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Bundesverband fordert Investitionen in die Human-Telematik und digitale Services

Berlin, 22.05.2020.

Um das deutsche Gesundheitswesen für zukünftige Krisen noch besser zu wappnen, fordert der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) umfassende Investitionen ein digitales Gesundheitswesen.

Von Corona-Screening-Apps über Meldesysteme für Intensivkapazitäten bis hin zur Videosprechstunde – In Zeiten der Corona-Pandemie wird an einer ganzen Reihe von Beispielen deutlich, wie digitale Anwendungen unser Gesundheitssystem unterstützen können.

„Das Potenzial ist groß. Es auch nachhaltig zu erschließen ist aber alles andere als ein Selbstläufer,“, kommentiert Sebastian Zilch, Geschäftsführer des bvitg. „Deshalb dürfen Politik und Selbstverwaltung nach der Krise nicht auf ausgetretene Pfade zurückfallen. Stattdessen müssen wir diese einmalige Chance ergreifen und die umfassende und nachhaltige Digitalisierung unseres Gesundheitssystems vorantreiben.“

Erforderlich sind hierzu nach Meinung des bvitg vor allem weitere Investitionen in die digitale Infrastruktur sowie die Vernetzung von Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen. Zudem muss sich die Qualität der Gesundheitsdaten verbessern und diese einfacher verfügbar gemacht werden.

Von zentraler Bedeutung sind laut dem Positionspapier insbesondere Projekte mit realen Mehrwerten für die Versorgung, weshalb der Verband eine zügige Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA), eRezept, elektronischer Krankschreibung sowie die Ausweitung von Telemedizin-Anwendungen fordert. Quelle: Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V.

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