Zunehmende Vernetzung von Produktionssystemen

Düsseldorf, 15.05.2015.

Die Produktionssysteme werden sukzessive durch stringentere IT-Vernetzung verbunden. Diese Verknüpfung bietet ein erhebliches Potential, um Arbeitsabläufe zu verschlanken und flexible Strukturen zu schaffen. Dadurch erfolgt ein gesamtheitlicher Grad an Produktionsüberwachung über die gesamte Wertschöpfungskette. 

Im Bereich der Montage werden die Arbeitstätigkeiten je nach Montagefortschritt visualisiert – große Kontroll-Einrichtungen (Andon-Boards) visualisieren den Grad des Fortschritts. Dies hilft den Werkern, mehr Disziplin bis hin zu selbststeuernden Regelkreisen zu entwickeln. Die Digitalisierung und Integration von Checklisten in den Montageprozess bringt einen Anstieg an Qualität und das Ausweiten von Standards mit sich.

Digitale Visualisierung und Shopfloor-Management-Standards sind der Hebel, um nachhaltigen Erfolg zu schaffen. Am Info-Punkt (BDE-Terminal) werden verschiedene Prozesse bereits durch den Werker aktiv eingegeben. Echtzeitrückmeldung der erbrachten operativen Leistung, Fortschrittsmeldung der Maschinenfertigstellung auf Stücklistenbasis und das Nutzen externer Endgeräte, um Mobilität zu gewährleisten. Auf die Monitore werden in Echtzeit Daten übertragen, somit findet auch eine Störungsvisualisierung statt. Zudem werden Daten visualisiert und an die Werker weitergegeben. Die Mitarbeiter in der Fertigung bei MAG erhalten so ein realitätsnahes Abbild der Produktionssysteme auf dem Monitor dargestellt. Die sich selbst organisierende, adaptive Logistik ist ein weiterer Hebel, um Flexibilität und somit Erfolg zu schaffen.

Mit der Industrie-4.0-Integration bei MAG IAS am Standort Eislingen möchte MAG ein erhebliches Potenzial an Produktivität heben. Mit Hilfe der Ausweitung auf weitere Bereiche sollen Kapazitätsengpässe direkt an den Vertrieb gespiegelt werden, um so eine Nivellierung der Kapazitäten über die gesamte Unternehmung zu erhalten. Eine flexible und echtzeitnahe Produktionsplanung wird zunehmend auf die Marktnachfrage automatisch reagieren, Simulationen über die gesamte Wertschöpfungskette bilden und daraus die Ableitung von Kapazitäten, Liquidität und Bilanz darstellen. Dies fordert eine zunehmend strengere Kommunikation, und bringt zahlreiche Berücksichtigen von Abhängigkeiten und Wechselwirkungen im System mit sich.

 

Quelle: CNC-Arena GmbH

zurück TOP