QSC rät bei Industrie 4.0 zu ganzheitlichen Sicherheitskonzepten

Köln, 20.05.2015.

Industrie 4.0 in der Fertigungswelt ist so etwas wie das gelobte Land, denn die Vorteile sind überwältigend. Produktions-Komponenten tauschen ihre Daten hierbei aber manchmal über das Internet aus. Unternehmen riskieren damit laut QCS Datenklau, Wirtschaftsspionage oder gar den Stillstand ihrer Anlagen, wenn sie nicht von Anfang an über eine integrierte IT-Sicherheitsstrategie nachgedacht haben. Die aber steht viel zu selten im Fokus, warnt QSC.

Wo bei geschlossenen Anlagen vergleichbar einfache Maßnahmen wie die Zugangskontrolle ausreichen, um sich wirkungsvoll vor der Außenwelt zu schützen, verlangt das Zusammenspiel offener, heterogener Industrie-4.0-Komponenten nach einer völlig neuen Qualität der Verteidigungsstrategie. In der Industrie-4.0-Welt müssen Maschinen- und Anlagenbauer neue, umfassende und vor allem integrierte ITSicherheitskonzepte entwickeln und umsetzen, analog zu den Maßnahmen in klassischen IT-Infrastrukturen. Integriert heißt: Es reicht nicht, einfach nur Anlagen im Nachhinein um Sicherheitsfunktionen zu ergänzen; vielmehr müssen Schutzmaßnahmen für neue Anlagen von Grund auf entwickelt und implementiert werden – so, dass sie nahtlos ineinandergreifen und keinerlei Angriffsfläche für externe Bedrohungen bieten. Darüber hinaus gilt es natürlich auch, die Sicherheitsmaßnahmen immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen, denn Angreifer sind kreativ und entwickeln fast täglich neue Methoden, um Systeme zu hacken; auch diese Pflichtübung ist nur dann effizient, wenn ein integriertes Sicherheitskonzept zugrunde liegt. 

Viele Maschinen- und Anlagenbauer befassen sich nach Meinung des Kölner IT-Dienstleisters QSC aber viel zu zögerlich mit einem umfassenden Sicherheitskonzept – oft erst dann, wenn es schon zu spät ist, wenn also die Produktionsanlage stillsteht oder wertvolle Produktionsdaten entwendet wurden. Und das kann richtig ins Geld gehen, denn der Schaden durch Wirtschaftsspionage allein in Deutschland liegt nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 50 und gigantischen 100 Milliarden Euro – und das jedes Jahr. In Anbetracht dieser Summen ist die Vogel-Strauß-Taktik vieler Unternehmen völlig unverständlich.

 

Quelle: QSC AG

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